Vespertales Forum

 
Angemeldet als Gast Registrieren ·  Neueste Beiträge ·  Suche ·  Startseite
  
 
Alle Foren als gelesen markieren

Vespertales Forum » Rassen » Nordmänner » Der Auftrag « Vorheriger Thread · Nächster Thread »

 
Artox
Spieler

Send an Email to Artox Add Artox to your Contact List

Der Auftrag 27.2.18 11:10

Die Reise begann, wie jede für Atlas dem Sohn des Bor. Er ging auf den Markt und füllte seine Tasche mit Proviant, da er nie wusste wann er zurückkehren könnte. Die Aufgabe wurde ihm klar und deutlich von Hrodrik aufgetragen. Versuche Kontakt zu einem Geist aufzunehmen. Atlas hatte mit und durch Hrodrik schon bekanntschaft mit einem Geist gemacht. Ein aufregendes Erlebnis, dass er nicht so schnell vergessen sollte. Doch nun hatte er die Aufgabe, die ihn wohl einiges abverlangen sollte.

Atlas ging nachdem die Taschen voll waren, aus Kindred hinaus in Richtung der dichten Wälder, sein Treuer Begleiter, der Falke saß auf seiner Schulter. Bis heute weis er nicht was dieser Falke an ihm sah, dass dieser ihm seit ein paar Jahren folgte, doch Atlas kümmerte sich auch stets um seinen Kompanen, egal wann schaute er dass er frisches Fleisch für seinen gefiederten Freund parat hat. Den der Falke war das Lebewesen, dem er alles anvertraute. Ein enger Bund der Freundschaft, gemeinsam durch dick und dünn und nun weiter auf dieser Reise und Erfahrung.

Viel Gedanken gingen Atlas durch den Kopf.

Wie soll ich ein Geist finden.
Zeigt sich ein Geist einfach so?
Muss ich die Geister rufen?
Ist das Opfer dass ich an mir Trage genug?

Stunden vergingen doch an diesem Tag scheinte er kein Glück zu finden. Bis auf wilde Rehe und das jaulen der Wölfe, vernahm er nichts auffälliges. Er entschied sich ein kleines Lager aufzubauen um in der Nacht sicher zu sein. Ein Lagerfeuer und eine „Matratze“ aus Laub, bildeten das Lager.
Er saß da.
Im Schneidersitz und blickte mit leerem Blick in das Feuer. Die Flammen schlugen um sich und das Licht der Flammen erhellte ein kleines Gebiet um das Lager. Der Falke saß auf einem Baum etwas abseits des Lichts.

Nach kurzer Zeit öffnete er sein Buch, dass er von Hrodrik bekommen hat und beginn wieder darin zu studieren. Die Wunder die dort niedergeschrieben waren, liesen Atlas immer wieder staunen. Hrodrik ist wohl einer der weisesten Schamanen die er kennenlernen durfte, weswegen ihm wohl viel daran liegt, die von ihm aufgetragene Aufgabe mit Bravur zu bestehen.

Tage bzw Wochen vergingen, doch Atlas zog immer weiter und weiter, jedoch konnter er nie eine Gegenwart oder Präsenz spüren, die ihm ein Zeichen geben könnte, dass Geister in der Nähe wären. Langsam war die Verzweiflung in seinem Gesicht abzulesen, wieder errichtete er ein Lager. Die Vorräte wurden Langsam knapp, so schaute er dass wenigstens sein Falke gut versorgt wurde und fütterte ihn wie jeden Tag auf seiner Schulter sitzend mit Rattenfleisch oder zurechtgeschnittenem Fleisch. Der Falke lahnte als er satt war und flog los zum nächsten Baum, wo er Atlas weiter beobachtete. Atlas Magen knurrte, jedoch blickte er lächelnd gen Falke.

Hauptsache dir geht es gut mein Großer.

Er blickte wieder mit leerem Blick gen Feuer, bis er sich entschied sich der Meditation hinzugeben. Es dauerte nicht mehr lang, bis er sich von der Außenwelt etwas abkapselte um zu meditieren und sich um sein Innerstes zu kümmern. In sich gekehrt, streckte er die Arme von sich und sprach lansgam folgende Zeilen.

Die Erde ist unser heiligstes Gut, ohne Sie würde es uns nicht geben. Ihr Geister der Erde, seit die Saaten auf der Welt, die uns die Nahrung schenken! So soll die Saat der Erde weiter wachsen und gedeihen, so dass sie uns Nahrung schenkt!

Als er diese Zeilen sprach, merkte er wie seine Oberschenkel etwas nach unten gedrückt werden, worauf er langsam mit der Meditation aufhörte und allmälich seine Augen öffnete. Als er sie öffnete traute er ihnen nicht. Äpfel, frische Äpfel seien zwischen seinen Beinen im Schneidersitz. Doch woher scheinen die zu kommen und wieso?

Er wusste nicht recht, wie er mit der Situation umgehen sollte, so blickte er zu seinem Falken und dieser Lahnte laut auf und die Konturen des Falken begannen zu verschwimmen. Atlas reibte sich sofort die Augen und blickte nochmal hin doch der Falke war weg und er sah diesen Schatten. Der Schatten der ihm schon öfter, dass leben gerettet hatte. Doch wie kann das sein?
Doch dann scheinte alles einen Sinn zu machen.

Der Schatten, war kein Schatten, es war ein Geist, der Geist der in Form seines Falken immer wieder mit ihm Kontakt aufgenommen hatte. Es scheinte das Opfer gewesen zu sein, dem Geist die letzte Nahrung gegeben zu haben, dass er sich ihm jetzt wirklich offenbarte, er blickte nochmal auf die Äpfel und griff nach ihnen.

Doch als er freudenstrahlend wieder nach oben schaute, war der Schatten verschwunden und war wieder in Form seines Falken zu sehen. Atlas nickte dem Falken zu und bedankte sich mit einer großen Verneigung für die Äpfel. Der Geist scheinte sich noch nicht mehr offenbaren zu wollen, so akzeptierte er dies und nahm die Äpfel genussvoll zu sich.

Am nächsten Tag war es soweit, die Reise abzubrechen und Hrodrik davon zu erzählen.

      
 

 
Druckansicht · Thread per E-Mail senden · Zu Favoriten hinzufügen

Powered by Burning Board Lite © 2001-2004 WoltLab GmbH
UO-Theme by Vespertales