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Eluras Mysoloth
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Abhandlungen 23.3.08 14:52

[b][u][size=3]Die Magie - Was ist sie wirklich?[/b][/u][/size]


[b][u]Magie als Fluch[/b][/u]
Die Magie stellt in den Augen von manchen die Verkrperung ist also zugleich eine Waffe und Rache des Chaos.
Die, die glauben, dass die Magie mit Chaos gleichzusetzen ist, irren sich nicht.


[b][u]Magie als Segen[/b][/u]
Die Magie wird wiederum in den Augen anderer Leute als eine Kunst angesehen. Eine groe, elitre Kunst, fhig schne und unglaubliche Dinge zu bewerkstelligen.
Magie ist ein Talent das unzhlige erhalten haben. Andere, ohne dieses wunderbare Talent, knnen nur voller Staunen und Freude auf die Resultate der Arbeit von jenen Knstlern blicken, sie knnen die Kunst bewundern und zugleich fhlen, dass ohne dieses Talent
die Welt etwas rmer wre.
Die, die glauben, dass die Magie eine Kunst darstellt haben ebenso Recht.


[b][u]Magie als Wissenschaft[/b][/u]
Es gibt auch solche die die Magie fr eine Wissenschaft halten. Um sie zu beherrschen, reichen das Talent und die angeborenen Fhigkeiten nicht aus.
Viele Jahre aufmerksamer Studien und harter Arbeit, Ausdauer und innere Disziplin sind ntig. Magie die auf diese Weise gewonnen wurde bedeutet Wissen, Erkennung, dessen Grenzen stets erweitert werden durch hellen Geist und lebendigen Verstand, durch Erfahrung, Experimente und Praxis.
Auf diese Weise gewonnene Magie, das ist Fortschritt. Fortschritt bedeutet Vernderung. Stndige Bewegung, nach oben hin, zum Besseren. Zu den Sternen.
Die, die glauben, dass die Magie eine Wissenschaft ist, haben ebenfalls Recht.


[b]Es ist wichtig zu begreifen dass die Magie zugleich Chaos, Kunst und Wissenschaft ist.
Sie ist ein Fluch, ein Segen sowie auch Fortschritt.[/b]

Alles hngt davon ab,
wer die Magie nutzt
wie er dies tut
was er damit erreichen mchte
Magie muss mit Bedacht eingesetzt werden. Jedoch ist Magie an sich nicht gut oder bse, Magie ist ein Werkzeug, das sowohl Heil als auch bel bringen kann. Magie wird nicht zu dem, was sie scheint, wenn sie genutzt wird.

[i]Magie ist vielmehr wie eine Hand,
eine Hand kann sowohl tten,
als auch heilen,
eine Hand kann erschaffen und
zerstren.[/i]

Viele blicken skeptisch auf das Thema Magie, was durchaus zu verstehen ist. Magie ist eine enorme Macht, die bedauerlicherweise zu oft fr den falschen Zweck verwendet wurde. Aufgrund dieser Tatsache verachten sie nicht wenige.

[i]Magie ist wie eine Klinge,
sie schneidet in jede Richtung und
jeder wird sie mit bung fhren knnen.[/i]

Magie ist so vieles. Es gibt keinen Vergleich, nur Teilvergleiche, wie eben mit
der Hand oder dem Schwert.


[b]Die Magie ist berall. berall um uns herum. Leicht zu erreichen. Es reicht oft nur aus die Hand auszustrecken.[/b]


Die Erde, auf der wir laufen. Das Feuer das nie ausgeht in ihrem inneren. Das Lebensspendende Wasser ohne welchem ein Leben unmglich wre. Die Luft die wir Atmen. Es reicht nur die Hand auszustrecken, um sie zu beherrschen, sie zur Fgsamkeit zu zwingen. Magie ist berall. In der Luft, im Wasser, in der Erde und im Feuer.
Sie ist auch hinter den Tren die einst vor uns verschlossen wurden. Hinter diesen Tren, von dort, kommt es manchmal vor, dass die Magie ihre Hand nach uns ausstreckt. Eine solche Berhrung erfllt alle mit Furcht. Weil in jedem von uns gibt es das Chaos und die Ordnung, das Gute und das Bse. Aber man kann und muss dies beherrschen um sich davon nicht beeinflussen zu lassen. Dies zu lernen ist besonders Wichtig.

[b][i]geschrieben und verfasst von:
Arcain, Magier des Konzils[/b][/i]
(Juni 2006)

Dieser Beitrag wurde 4 mal bearbeitet, zuletzt von Eluras Mysoloth am 26.3.08 um 12:37.

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Eluras Mysoloth
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25.3.08 18:20

[b][u][size=3]Grundverstndniss[/b][/u][/size]


Ich mchte hier mein Grundverstndniss ber die Magie darstellen.
Zunchst einige knappe Begriffserklrungen.

[b][u]Die Ebenen:[/b][/u]
Die meisten Menschen kennen nur eine Ebene. Die materielle Ebene. Wir leben in dieser recht vielflltigen Ebene. Doch in unserer Ebene funktioniert grundstzlich nichts ohne Materie. Der Schmied braucht seinen Hammer um die Rstungen zu formen und ein Baum fllt nicht von alleine.

Doch es gibt unzhlige andere Ebenen. Meine Beispiele beziehen sich meistens auf die elementaren Ebenen. So zum Beispiel die bekanntesten: Feuer, Erde, Wasser, Luft. Ein Mensch knnnte in ihnen nicht schutzlos berleben.

[b][u]Das Gewebe[/b][/u]
Jeder Ebene ist von einem Arkanen Gewebe durchspannt. Anschaulich sind dies magische Fden die sich durch den Raum ziehen. Unsichtbar fr das Auge, doch sprbar fr jeden der sich mit der Magie auskennt.
Das Arkane Gewebe hllt jede Ebene zusammen und grenzt die Ebenen von einander ab. So gelangt ohne ussere Einwirkungen nichts von der Feuerebene in die elementare Ebene. Hierzu ist eine Kraft ntig mit welcher sich das arkane Gewebe formen lsst.

[b][u]Das Mana:[/b][/u]
Das Mana ist diese Energie. Wir beziehen sie aus unserer Umgebung aus dem Arkanen Gewebe. Das Gewebe ist durchstmt von Mana. Es ist die Energie die alles zusammen hllt. Diese Energie machen wir uns gezielt zu nutze um etwas zu verndern. Also Zauber zu wirken.
Das Mana lsst sich soweit beeinflussen das man es in sich fr einen schnellen Einsatz speichern kann. Wie gut und wieviel hngt vom Magier ab.


Nun kommen wir zu dem eigentlichen Teil den die Magie auszeichnet, wir wollen schliesslich etwas bewirken. Das arkane Gewebe unserer Ebene beeinflussen und uns etwas aus anderen Ebenen zu Nutze machen. Genau so funktioniert der grte Teil der Magie.

[b][u]Die Wirkungsweise elementarer Zauber:[/b][/u]
Nehmen wir als Beispiel ein kleines Feuer welches entstehen soll. Der Waldlufer sucht sich einen Feuerstein und nutzt die Materie der materiellen Ebene (unserer Ebene) um dieses zu erschaffen. Uns stehen komfortablere Mglichkeiten zur Verfgung. Wir greifen mit unserem gesammelten Mana an der Stelle in das arkne Gewebe ein wo das Feuer entstehen soll. Wir schaffen einen Riss, einen Spalt zur Ebene des Feuers. Hierbei ist die Dosierung wichtig. Eine kleine Flamme braucht keinen groen Spalt. Einen zu groen Spalt zu ffnen wrde erheblich mehr Erfahrung brauchen. Somit sind versehentlich zu stark angesetzte Eingriffe in das Gewebe eher selten. Wer die Macht hat kann sie auch beherschen. So sollte es zumindest sein.
Doch zurck zu unserer Flamme. Ist dieser Durchgang zur elementaren Ebene des Feuers geffnet kann das Feuer in unere Ebene strmen. Eine dauerhafte aufrecherhaltung bentigt anhaltende Konzentration auf den Spalt. Doch eine ernzndete Fackel wrde auch nach Schliessung des Spaltes weiter brennen. Denn das Feuer der Fackel stammt aus unserer Ebene und wurde durch die Hitze des elementaren Feuers entfacht.

Somit sollte man unterscheiden zwischen Elementen aus anderen Ebenen und matierellen Elementen unserer Ebene. Feuer ist nicht gleich Feuer. Auch wenn es die meisten verwechseln wrden.

[b][u]Andere Arten der Magie:[/b][/u]
Andere Arten der Magie mchte ich hier nur kurz uns sehr grob zusammenfassen. Nur der Vollstndigkeit halber.
Doch ich mchte anmerken das sich alle das Arkane Gewebe zu nutze machen.
Interessant ist so zum Beispiel die Beschwrung dmonischer Wesen. Diese Wesen gibt es in unserer Ebene nicht. Alle dmonischen Wesen stammen aus anderen Ebenen. Ein Beschwrer ffnet also einen Spalt in diese Ebenen. Es verlangt sehr viel Erfahrung um ein bestimmtes Wesen durch deisen Spalt zu beschwren.

Ein Reisezauber unterscheidet sich von den vorherigen Beispielen. Hier wird nicht sichtbar in andere Ebenen eingegriffen. Doch nach meinem Verstndniss tuen wir beim Rckruf nichts anderes als zwei Spalte zu ffnen. Den einen bei uns selbst und den anderen am Zielort. Wir durchschreiten bei der Reise eine Ebene in der Entfernungen andere bedeutung haben. So fhrt uns ein einzelner Schritt zum Ziel unserer Reise. Eine Teleportation an ein unbekanntes Ziel kann daher sehr gefrlich sein. Im schlimmsten Fall steckt man zur Hlfte in einer Mauer. Hierfr werden die Rckrufrunen genutzt. Eine nhere Erklrung wrde den Rahmen dieser Abahndlung sprengen.

Ich denke in dieser Zusammenfassung ist mein Grundverstndiss der Magie klar geworden. Errterungen zu einzelnen Gebieten werden folgen. Und fr Fragen und diskusionen bin ich jederzeit offen.

[b][i]geschrieben und verfasst von:
Marsu, Leiterin des Konzils[/b][/i]
(April 2006)

Dieser Beitrag wurde 3 mal bearbeitet, zuletzt von Eluras Mysoloth am 26.3.08 um 12:37.

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Eluras Mysoloth
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26.3.08 12:06

[b][u][size=3]Runenkunde[/b][/u][/size]


[b]Vorwort[/b]
Die gngigen Runen dieses Landes werden zahlenmig mit 26 angegeben. Es mag den ein oder anderen nun auffallen, dass das genau die gleiche Zahl sein mag, die wir in unserem Alphabeth finden. Und tatschlich ist das auch kein Zufall, denn jede Rune hat eine dazugehrige Bedeutung. Jede Runde kann also eindeutig zu einer bestimmten Silbe der "Wrter der Macht" zugeordnet werden. Jede Silbe wiederrum stellt einen bestimmten Buchstaben im Alphabeth der Arkanen da. Somit erlauben wir uns die Schlussfolgerung das jede Rune einem spezifischen Buchstaben im Alphabeth der Arkanen zugeordnet werden kann.


[u][b]Funktionen[/b][/u]
Runen knnen in zweierlei Funktionstypen unterschieden werden.
[b]1. Der Indikator[/b]
Durch die Verweundung von Runen, die nachweislich eine bestimmte Wirkung haben, kann also auf den gewirkten Zauber zurckgefhrt werden. Dies dient vorallem den Magiern in ihren wissenschaftlichen Untersuchungen alter und bereits vergessener Zauber, da sich diese anhand der Reagenzien und den teilweise abgebildeten Runen, der Zauber meist vollstndig rekonstruieren lsst. Die Funktionsweise des Indikators ist weitverbreitet in Kreisen der Zauberforschung und der Rekonstruktion vergessener und urhistorischer Zaubersprche. Den grten Erfolg verzeichnete diese Funktionsweise vor einigen hunderten von Jahren, als durch diese Methode das Vermchtnis des Magiers Angarath rekonstruiert wurde und nun nur einem auserwhlten Kreis zur Verfgung steht.
[b]2. Der Katalysator[/b]
Es ist bei Beschwrungsriten und bei schwarzern Riten oft der Fall, dass Runen verwendet werden. Das hat den Grund, dass sie, hnlich wie die Alraune, die Wirkung auf einen Zauber mit ihrer spezifischen Energie, verstrken knnen. Diese Energie muss jedoch vorher in die Rune injeziert werden. Ihrer spezifischen Funktion hin, kann sie dann ihre Art von Energie im Bedarfsfall abgeben und samit ein Zauber entweder verstrken, da mehr Energie zu einem bestimmten Zeitpunkt zur Verfgung steht, oder aber sie kann Zauber verlngern, da die Rune dann die Funktion einer Energiequelle einnimmt.

[u][b]Resmee[/b][/u]
Abschliessend kann man also sagen, dass die Runen eine Platzhalterfunktion in der Magie haben. Was die Akademiker aus der Mathematik kennen, ist fr die Magier die Rune. Sie dient als Mittel zum Zweck und kann selbst nie die Funktion des Zwecks einnehmen. Sie ist stets der Spielball des Magiers, den der Magier aber zu seinem Zwecke demensprechend ausstatten kann.
Deshalb werden auch Runen fr Reisezauber verwendet, da der Magier durch injezieren er Energie, den Ort des Wirkens in der Rune festhalten kann. Spricht man nun den Rckrufzauber auf diese, ist es mglich, sich zu diesem Ort, dessen Energie in der Rune steckt, zu teleportieren.


[b][u]Auflistung der Runen[/b][/u]
[center]A = steht fr "An" . . . B = steht fr "Bet" . . . C = steht fr "Corp"

D = steht fr "Des" . . . E = steht fr "Ex" . . . F = steht fr "Flam"

G = steht fr "Grav" . . . H = steht fr "Hur" . . . I = steht fr "In"

J = steht fr "Jux" . . . K = steht fr "Kal" . . . L = steht fr "Lor"

M = steht fr "Mani" . . . N = steht fr "Nox" . . . O = steht fr "Ort"

P = steht fr "Por" . . . Q = steht fr "Quas" . . . R = steht fr "Rel"

S = steht fr "Sanct" . . . T = steht fr "Tym" . . . U = steht fr "Uus"

V = steht fr "Vas" . . . W = steht fr "Wis" . . . X = steht fr "Xen"

Y = steht fr "Ylem" . . . Z = steht fr "Zu"
[/center]


[i][b]geschrieben und verfasst:
Xerxil, Leiter des Konzils[/i][/b]

Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zuletzt von Eluras Mysoloth am 26.3.08 um 12:36.

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