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Tane J. Schattenheim von Trinsic
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Aufruf an alle Schmiede des Königreiches 06.5.19 15:16

Es war nun schon einige Wochen her, dass seine Majestät Tane Jebor Schattenheim von Trinsic und seine Männer in die schwierige Lage kamen, in die Gewalt von Freibeutern zu gelangen.

Der Umsicht des Kommandanten Dragun war es zu verdanken, dass der König zwar verletzt, aber lebendig diesem Martyrium entgehen konnte. Geistesgegenwärtig hatte der Gardist seinem König seine Ersatzuniform gegeben und ihm damit nicht nur den königlichen Status genommen, sondern ihn auch dem Interesse der Seeräuber entzogen.

Doch so wie Piraten nunmal waren, hatten sie Beute gemacht. So fehlten nach der Befreiung der britannischen Männer aus den Händen der Seeräuber nicht nur die goldbestickten Kleider des Königs, auch wurden den Gardisten sämtliche Waffen abgenommen, als die Freibeuter das Schiff kaperten.

Und wo die Edelstahlklingen der Gardisten schnell ersetzt werden konnte, so war es doch das königliche Rapier, das dem Monarchen schwer abging. Es war zwar kein Familienerbstück, doch war das Rapier von so herausragender Qualität und aus einem so seltenem Stahl geschmiedet worden, dass es sicherlich nirgendwo ein zweites dieser Art gab. Verziert war es mit seinen Initialien, sowie mit feinen Linien und Ornamenten, die dunkel in den Stahl gebrannt waren.

Es waren fünf Wochen vergangen, als ein exotisch aussehender junger Mann mit starken Akzent an den Hof kam und verlangte, den König persönlich zu sprechen. Dabei hatte er ein Leinenbündel, das er eng an den Leib gepresst hatte. In des Königs Arbeitszimmer offenbarte er den Inhalt des Bündesl: Das königliche Rapier. Zerborsten in fünf Teile.

Der König war hin- und hergerissen. Einerseits war er dankbar darum, dass er sein Rapier überhaupt wiederbekam, denn er hatte es nach der Kaperung für verloren geglaubt. Andererseits war es zersplittert, die einzelnen Teile dazu schartig und zermackt. Welch Gewalt wohl auf den Stahl gewirkt haben musste.

Auch wenn der Rat der Gräfin de Lavran anders ausfiel, der Entschluss des Königs war gefasst: Er wollte das Rapier reparieren lassen. Doch wer kam für solch eine Arbeit in Frage?

- Die Nordmänner, mit ihrer unbändigen Kraft, die diesen besonderen Stahl vielleicht neu formen können?
- Die Zwerge, die durch tausende von Jahren Erfahrung jedes Metall zum Schmelzen brachten?
- Die Elfen, die durch filigranes Arbeiten und Kunst bestachen?
- Oder waren es sogar die Menschen, die so vielfältig waren, dass sie übersprudelten vor neuen Ideen


So ließ der König ein Schreiben aufsetzen, dessen Abschriften auch die Elfenlande, in die rauen Nordlande und zu den Dwar nach Khazad Gathal gesandt wurde:



Der königliche Schreiber verkündet:

Seine Majestät, König Tane Jebor Schattenheim von Trinsic, sucht die besten Schmiede des Reiches und der verbündeten Völker. So gilt es, eine vormals meisterliche Klinge neu zu schmieden, ohne dass die jetzige Struktur verloren geht.

Der Hof bittet um Abgesandte jedes Volkes und hofft darauf, dass etwaige Zwiste für eine kurze Zeit beigelegt werden können, um Hand in Hand dem legendären Rapier des Königs wieder Leben einzuhauchen. Es sei versichert, dass es nich zum Nachteil der jeweiligen Schmiede und Berater sein soll.

So empfängt Euch der Diener Borden im königlichen Palast, um weiteres zu besprechen. Der König selbst wird sich daraufhin dann die Zeit nehmen, um über seine Vorstellungen zu sprechen und über die Belohnung zu verhandeln.

Für den König!

*unterzeichnet*

Goldenstein, königlicher Schreiber

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