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Fahael
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Nachforschungen in Vorbereitung auf den Besuch in Löwenstein 07.2.18 09:42

Norgrim Gordhdarakh hat sich wieder eine Nacht um die Ohren geschlagen. In den Archiven der Kal’Armee hat er sich einen gemütlichen Arbeitsplatz eingerichtet. Wenn es nur nicht so kalt und dunkel wäre! Offenes Feuer ist schließlich nicht zwischen all den staubigen Büchern erlaubt, also sind auch die übrigen Lichtquellen eher unzureichend, was das Lesen selbst für einen Dwar unangenehm schmerzend in den Augen macht nach einer Weile.

Vor ihm ein aufgeschlagener Foliant, links von ihm drei Stapel von Büchern, die er schon für seine Recherchen durchgeschaut hat, rechts von ihm ein Stapel von Büchern, die noch anstehen. Alle unterschiedlich groß und dick, uralt und je nach Wert aus unterschiedlichen Materialien gefertigt, von einfachen Büchern aus Papier bis hin zu Prachtbänden mit schwerem Messingeinband und Seiten aus echtem Pergament. Der Foliant vor ihm gehört wohl zu einer Kategorie irgendwo zwischen diesen beiden Extremen mit einem festen Einband aus beschlagenem Holz und Seiten aus Papier. Das hohe Alter hat dieses Buch schon ziemlich in Mitleidenschaft gerissen. Eine Buchecke fehlte dem Einband und Holzwürmer haben sich sowohl am Einband als auch an den welligen Papierseiten, die scheinbar einmal nass geworden sind, sattgefressen. Dennoch, der Inhalt ist weitestgehend erhalten geblieben und von hohem Wert für den wichtigen Auftrag, den er für seinen Omynom Kal’Waekhter, das Ratsmitglied Grasam Hamoson zu erledigen hat. Jenes Buch ist eine editierte Quellensammlung des berühmten Chronisten Bragnin Vuthukson Mildbräu mit dem sperrigen Titel 'Vom Außenposten am Kal’Corlan und an Bestrebungen an Kal’Than Timlion Roinson Goldhammer e nördlykhe Wehrstadt zwyskhen Gebyrge und Küste zu errykhten. E Sammlung an Taban und Befehlen.'

Er hat schon zuvor ein paar interessante Zeilen den Büchern entnehmen können, die er vorher gelesen hatte, aber diese Quellenedition ist ein Schatz für seine Recherchen. So steht dort in den Briefen des Kal‘Than geschrieben:
"...byn akh davon überzeugt, dass dye Berykhte anakh Kundskhafter an Kal’Armee sykh als nützlykh erweysen sollten, denn e Wehrstadt fernab der Heymat kann nur errykhtet werden, wenn zuvor alle Gefahren aus dem Umland getylgt worden synd. Zwar wyrd uns das Kalas vor e unbemerkten Großangryff an Goblyns hada, aber tohrn vor e heymtückyskhen Angryff an Duergar yn Untergrund."

Und an anderer Stelle befiehlt der Kal’Than dem damaligen Omynom Kal’Waekhter in einem hier abgeschriebenem Brief:
"Dye reykhen Askhvorkommen des Kal’Corlan synd e Segen des Dumathoin und werden dye nor Wehrstadt zu e wohlhabenden und tan Kor des Dwarreykhs makhen. Der Skhutzpatron an Bergleute erwartet gim myr, dass akh dye Bodenskhätze anakh Volk zuführe, also warte tohrn darauf, dass dye Gleyse der nor Kal’Bahn zum Kal’Corlan verlegt und dye Strecke eyngeweyht werden. Akh befehle dyr unverzüglykh ma 200 Sol’thaten den Tunnel ar kommenden Prontag, wenn der Durkhbrukh erwartet wyrd, zu Fuß zu durkhskhreyten, e Lager ar desygnyerten Standort für an Außenposten zu errykhten, dye Umlyegenden Wälder bereyts zu fällen und das Bauholz für dye nakhrückenden Arbeytertruppen zu stapeln."

Es finden sich auch Briefe von bekannten Personen darin, wie des befehlshabenden Faehnrykh Paglon Greyfaxon Breythelm, der den Außenposten kommandierte. Ein Auszug aus einem Brief an seinen Omynom Kal’Waekhter in Khazad Gathal ist für Norgrim von besonderem Interesse:
"Dye Grenzsteyne synd alle aufgestellt und markyeren dye nor nördlykhe Grenze für jeden sykhtbar. Sye tragen ka befohlen an Namen anerdh Kal’Than Timlion Roinson Goldhammer. Akh habe Kal’Webel Darin Joltoxson Quarzschleifers befohlen auszurücken, um entlang der Grenze an Bau an steynernen Wakhtürme, dye dye provysoryskhen hölzernen Wakhtürme ersetzen werden zu ynspyzyeren. Akh erwarte yhn tohrn vor kommenden Ruhtag zurück. Der Bau an unteryrdyskhen Wehrstadt geht nur skhleppend voran. Dye Bergleute synd auf e grom Gesteynsskhykht gestoßen und ständyge, kleynere Erdstöße makhen yhnen Sorgen, aber dye Stollen und Mauern synd ara. Akh frage mykh trotzdem woryn dye Ursakhe für dye Erdbeben zu sukhen yst. Tohrn desto trotz byn akh zuversykhtlykh, dass nan yn an kommenden Monaten ma dem Bau an näkhsten zwey Trutzburgen und an gar Tors ar Kal’Corlan begynnen un, um dyese skhlussendlykh ma an unteryrdyskhen Wehrstadt zu verbynden."
Norgrim legt sich diesen Folianten gesondert hin. Das wird Grasam interessieren.

Jetzt gilt es mehr über Löwensteins Geschichte in Erfahrung zu bringen. Es wäre doch schön, wenn man die Langbeyne vor vollendete Tatsachen stellen könnte. Der nächste Band ist von beeindruckender Dicke! Kein Wunder, denn es handelt sich schließlich um ein enzyklopädisches Werk und deckt einen langen Zeitraum ab.
"Dye Geskhykhte an Gwal Terakh zwyskhen an Wäldern von Anthas Miranim und Arkh Terakh seyt an Kolonysyerung durkh dye Langbeyne unter Rytter Nial Löwenstein bys zur Reykhsteylung. E Beyspyel für an unstyllbaren Landhunger an Langbeyne und e Appell an Kal’Than und Rat an krankhaften Ausbreytung an Langbeyne Eynhalt zu gebyeten gim Banddo Felsbeyn ma Yllustratyonen gim Mugasch Wurzelbreyt" liest Norgrim den typisch dwaryskhen Titel laut vor.

      
 

 
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