Vespertales Forum

 
Angemeldet als Gast Registrieren ·  Neueste Beiträge ·  Suche ·  Startseite
  
 
Alle Foren als gelesen markieren

Vespertales Forum » Rassen » Zwerge » Der Tod des Königs « Vorheriger Thread · Nächster Thread »

 
Gm Triel
VT-Staffmitglied



Send an Email to Gm Triel

Der Tod des Königs 25.1.12 16:23

Nur wenige Stunden nachdem die Delegation bestehend aus hauptsächlich Menschen zurückgekehrt war legte sich ein Schatten über Khazad Ghatal. Lediglich das dumpfe schlagen unterschiedlicher Hammer auf Metall klang unheilvoll wie eine unterschwellige Drohung durch das Unterreich.

Trauer war eingekehrt. Das, was zuerst nur ein finsteres Gerücht zu sein schien, welches man hinter vorgehaltener Hand munkelte, schien in der Tat wahr zu sein. Der König war gefallen - hinterrücks erschossen von denen, die schon so lange Objekt eines tiefen, blutrot gefärbten Hasses waren. Dunkelelfen.

Überall, in jeder noch so winzigen Ritze schrie es von nun an förmlich nach Krieg und jeder wusste, dass genau dies unausweichlich war.

Schon kurz nach der Information, dass Timlion Goldhammer gefallen sei, erhielt man eindeutige Befehle des neuen Kalthan Thoras Timlionson Goldhammer zum aufrüsten, denn wie es Brauch war, übernahm der Älteste Sohn das Handwerk des Vaters. Es gab keine großartige Krönungszeremonie, mussten diverse Entscheidungen doch schnell getroffen werden.

Späher wurden geschickt, neue Rüstungen geschmiedet, die Sicherheit erhöht und in allem Klang überall der süße beigeschmack der Rache inne.

Der Stolz der Dwar hatte einen Sprung bekommen - war doch bei dem Ableben des Thans kein einziger von ihnen mit dabei gewesen und ohne diese Menschen, dass musste man sich eingstehen, wäre die Leiche immernoch an Ort und Stelle bei den Feinden.

      
 
Fahael
Spieler



Send an Email to Fahael Add Fahael to your Contact List

26.1.12 05:48

Die Nordleute mögen ihre Abgeschiedenheit und empfinden sie als gut und wichtig für den Erhalt ihrer Identität und zum Schutz ihrer Heimat vor plündernden Fremden, die manchmal tagelang in der eisigen Ödnis unentdeckt bleiben können. Naturgemäß dauerte es eine Weile bis die traurige Nachricht auf die abgelegene Eisinsel getragen wurde.
In seinen Träumen sah Hrodrik Skarimsson schon seit einigen Nächten unheilvolle Bilder. Rätselhafte Geister und Dämonen. Schrecken der finstersten Nacht. Sie flüsterten zu ihm. Sie zeigten ihm tiefschwarze Höhlen, die von den Schreien leidender Geschöpfe wie beleuchtet zu werden schienen. Und immer wieder der kränkelnde König Timlion Goldhammer. Wage Warnungen aus dem Reich der Geister oder längst Geschehenes?
Endlos lange schien die Reise der jungen Kriegerin gedauert zu haben, aber endlich war sie heimgekehrt und berichtet Hrodrik von dem, was sie in Khazad Gathal sehen und hören durfte.
[b]"Du bringst mir beunruhigende Kunde, Hildegard! Geh und schick mir Bjorn! Dann kannst du dich erst mal ausruhen."[/b] Befiehlt der Stammesschamane des Stamms der Füchsin.
Kurz darauf kommt Bjorn herein, während sich draußen im Dorf schon die Neuigkeit verbreitet. Auch er war eher jung, aber ist wohl schon alt genug um damals im Krieg mit den Orks an den Kämpfen teilgenommen zu haben. Der blonde Krieger senkt den Blick in respektvoller Demut vor dem Weisen des Stammes.
[b]"Setz dich Bjorn!"[/b] sagt Hrodrik und zeigt auf ein Fell gegenüber des Feuerplatzes, der weder viel Licht noch Wärme spendet. [b]"Bring dieses Schreiben nach Khazad Gathal! Die Dwar haben einen neuen König. Wenn er dich persönlich empfangen sollte benimm dich gefälligst und zeig Würde! Sein Vater wurde erst vor kurzem heimtückisch von den Kohlfüßen ermordet."[/b]
[b]"Aye, Ehrwürdiger."[/b]
[b]Nun verlier keine Zeit mehr! Nimm dir etwas von unserem besten Essen als Proviant mit und lass dir im Lagerhaus so viel von unseren Schönsten Robbenpelzen und dem weißesten Elfenbein als Geschenk für den neuen Kalthan Thoras Timlionson Goldhammer geben, wie du tragen kannst. Ach und..."[/b] der Schamane winkte ihn bereits ab [b]"... schau im Dorf nach noch jemanden, den wir entbehren können um dich zu begleiten. Diese Schätze in deinem Gepäck und die Botschaft sollen ihr Ziel auch erreichen. Hier ist der Brief!"[/b]
Hrodrik gibt ihm ein Schreiben auf Birkenrinde mit und entlässt ihn schließlich. Der Wortlaut des Schreibens ist wie folgt:
[center]
[b]Die Geister zum Gruße und Tempus zur Ehre, Kalthan Thoras Timlionson Goldhammer.
Mit tiefer Trauer und großem Schmerz empfing ich die Kunde vom Tod deines ehrwürdigen Vaters Timlion Goldhammer. Seine Regentschaft war gekennzeichnet von einer engen Zusammenarbeit zwischen den Dwar deines ruhmvollen Reiches und den Nordleuten der Eisinsel. Dem Stamm der Rotfüchsin ging mit seinem tragischen Dahinscheiden nicht bloß ein enger Verbündeter, sondern auch ein kostbarer Freund auf dem Festland verloren. Du, Bergkönig, hast das aufrechte Beileid meines ganzen Stammes.
Ich schicke dir mit meinen herzlichen Gratulationen zur Krönung Geschenke vom Stamm der roten Füchsin. Es sind die edelsten Pelze von den Jungtieren der Robben und Elfenbein von den mächtigen Bullen der Walrößer. Kostbare Rohstoffe aus denen sich Kleider eines Häuptlings oder Königs würdig schneidern lassen würden.
Ich hoffe inständig, dass du die innigen Freundschaft zwischen unseren Völkern, die uns am Herzen liegt, aufrecht zu erhalten wünschst.
Ruhm, Würde, Einheit, Heil!
Stammesschamane Hrodrik Skarimsson vom Stamm der Rotfüchsin[/b][/center]

      
 
FleiWuKa
Spieler



Send an Email to FleiWuKa Add FleiWuKa to your Contact List

26.1.12 18:10

Die Nachricht vom Tod Timlions traf Khorasch wie ein Fausthieb. Für Trauer blieb jedoch in der Tat kaum Zeit, galt es doch viele Dinge zeitgleich zu erledigen. Der neue König musste möglichst nahtlos die Amtsgeschäfte übernehmen, die genauen Umstände des Attentates galt es aufzuklären und von allen Dingen am wichtigsten: die Vorbereitung eines Vergeltungsschlages nie dagewesener Härte. Nichts geringeres als die Auslöschung aller Drow und ihrer Helfer sollte den feigen Mord am geliebten Kal'Than rächen.

Khorasch befahl somit nicht nur die Mobilmachung aller regulären Truppen, sondern auch der zahlreichen Reservisten, die ihre 30 Jahre Wehrzeit bereits abgeleistet hatten. Jeder der in Gathal entbehrlich war wurde eingezogen und bewaffnet.

Zudem machte er sich zusammen mit einigen ausgewählten Offizieren auf den Weg nach Schattental um genaueres über die Umstände des Todes Timlions zu erfahren.

__________________
Kultrus' Warenladen

"Audentis fortuna iuvat." - Vergil

      
 
Nerk
Spieler



Send an Email to Nerk Add Nerk to your Contact List

26.1.12 18:18

[I]Thorn Mökhlykh...[/I]
Dies waren die einzigen Worte die Ixsar herraus bekam, als man ihm mitteilte was passiert war. Seine Faust donnerte auf den Tisch aus Marmor ehe er sich aufrichtete und los marschierte. Er machte sich auf den Weg, viele Dinge mussten in die Wege geleitet werden, vieles geplant, in Erfahrung gebracht werden.

__________________
[center]Is anyone going to apologize for the Dagger trough my Chest thing?[/CENTER]

      
 
FleiWuKa
Spieler



Send an Email to FleiWuKa Add FleiWuKa to your Contact List

07.2.12 19:31

Der Exerzierplatz vor der Kaserne in Khazad Gathal war voll besetzt als der Omynom Kal'Waekther alle Offiziere und Unteroffiziere der Kal'Armee antreten lies um sie über die Einzelheiten des Todes ihres geliebten Königs zu unterrichten. Auch die meisten der Geistlichen und Gelehrten waren gekommen.
Mit fester Stimme sprach er, so dass es auch in den hinteren Rängen zu hören war:

"Vor einiger Zeit führte eine Expedition der befreundeten Nordmänner vom Stamm der roten Füchsin und eines Trupps der Kal'Armee zu einem Drachen tief im Unterreich. Der Name des Drachen war Alandia, die Silberhüterin. Sie war ein Freund des größten aller Dwarhandwerker: Kaltex Silberhammer und somit auch Freund aller Dwar, auch wenn die meisten von uns nie von ihr gehört haben!
In seiner Weisheit sah unser geliebter König den Tod Alandias voraus und eilte mit seiner Leibgarde und auch einigen Menschen zu ihr. Dennoch konnte der Tod des Drachen durch die feigen Drow nicht verhindert werden. Der schwarzen Übermacht zum Trotze stürmte der König nach vorne um eines der Eier vor dem Raub durch unsere Feinde zu schützen. Seinem unbeschreiblichen Heldenmut und dem seiner Leibgarde haben wir es zu verdanken, dass dieses Ei gerettet werden konnte. Er übergab es den Menschen, damit sie damit fliehen konnten. Der König selbst und seine Mannen suchten den Heldentod im Kampf gegen die Übermacht und verschafften den Menschen somit Zeit zur Flucht. Eine große Tat von der die Geschichtsbücher noch in tausend Generationen berichten werden!
Das Ei wird bald schon dem rechtmäßigen Besitzer, unserem neuen König Thoras Timlionssohn Goldhammer übergeben werden.

Ich denke ich muss nicht betonen, dass die Drow diesen Angriff noch bitter bereuen werden. Wir werden nicht stoppen bevor der letzte dieser Kohlfüße ausgerottet ist. Der Angriff wird bald schon erfolgen!
[b]FYR KAL UND THAN![/b]"

Das Motto der KalArmee, gebrüllt aus unzähligen Kehlen von Dwarkriegern hallte lauter denn je durch Khazad Gathal.

*Damit es jeder verstehen kann, habe ich auf die Zwergenschreibweise in der Ansprache Khoraschs verzichtet.

Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zuletzt von FleiWuKa am 07.2.12 um 19:32.

__________________
Kultrus' Warenladen

"Audentis fortuna iuvat." - Vergil

      
 
FleiWuKa
Spieler



Send an Email to FleiWuKa Add FleiWuKa to your Contact List

12.3.12 14:02

Für Hornitex geposted:



Die Nachtricht vom Tod des Kalthan ließ Hornitex auf die Knie sacken. Er hatte versagt.

Vor langer Zeit in Minoc, als Hornitex den Vater von Timlion in die Esse von Moradin begleitet hatte, gab er ihm das Versprechen, seinen Sohn jederzeit zu schützen. Timlion hatte diesen ehrenvollen Weg gewählt, aber es wäre Hornitex' Pflicht gewesen, Seite an Seite mit seinem Schützling zu kämpfen und notfalls unterzugehen.

Viele Tage hörte man nichts von Hornitex und sah auch ebenso wenig von ihm. Er musste mit sich, seinem Gewissen und den Göttern in Einklang kommen. Die Tempeldiener wies er an, nicht einen einzigen Dwar zu ihm vordringen zu lassen.

Er verharrte im Tempel, der in diesen Tagen geschlossen war. Alleine, betend und flehend zu Clangeddin, flehend nach Vergebung, dass er sein Versprechen nicht halten konnte.

Nach ewig scheinenden Tagen für die Tempeldiener öffnete Hornitex die Türe zum Tempel und trat wortlos hinaus, humpelnden Schrittes gen Thronsaal, wo ihn der neue König erwartete. Ein König, der in die Geschichte der Dwar eingehen würde in der Zeit eines erbitterlichen Krieges, des Hasses und der unerbitterlichen Gewalt zwischen zwei Rassen.

Als Hornitex den Thronsaal betritt, drückt er dem neuen König sein tiefstes Beileid aus. Man sieht den Schmerz förmlich in seinem Gesicht, es ist eingefallen, schockiert.

Er begibt sich auf die Knie und senkt das Haupt tief.

Clangeddin haderdh, anakh Than!

Entschuldigt bitte, dass ich so spät zu Euch stoße. Die Nachricht vom Tod Eures Vaters hat mich zutiefst erschüttert und ich fande es angebracht, für ihn angemessen zu beten und zu trauern.

Hornitex holte tief Luft, bevor er weiter spricht. Das Knien fällt ihm sichtlich schwer, aber dennoch bleibt er in dieser Haltung.

Er war genau wie Euer Großvater ein sehr guter und enger Freund von mir und ich empfinde den größten Respekt für die Heldentaten Eures Vaters, besonders die Letzte, die ihn leider sein wertvolles Leben kostete.

Dann erhebt er sich und spricht den Erstsegen, wie es sich traditionell gehört. Der neue König erhält den Segen aller drei Götter und diese Ehre gebührt nur den obersten Priestern der jeweiligen Gottheit. Für Hornitex ist dies nun schon schmerzlich das zweite Mal, dass er einen neuen König begrüßen darf. Er lässt sich hierbei besonders viel Zeit, die er auch braucht, um seine Gedanken wieder klar ordnen zu können. Zu tief sitzt der Schmerz, der gesammelte Gedanken wieder durcheinanderwirft.

Als Hornitex den Tempel wieder verlässt, macht er sich auf den Weg zur Kaserne der Kal'Armee, um sich über weitere Schritte zu informieren und den neuen und wieder rekrutierten Soldaten den Segen des Clangeddin zu geben. Sie werden jeden Zuspruch brauchen können, die folgenden Schlachten werden sehr viel Kraft kosten auch auch Hornitex weiß noch nicht genau, was ihn in diesem Krieg erwarten wird.

Viele Schlachten hat er bereits geschlagen, aber ob der junge willensstarke Khorasch das nötige Geschick besitzt, den Drow empfindliche Schläge zu verpassen weiß er nicht, allerdings hat er hier auch vollstes Vertrauen. Er ist ein großartiger Führer, hat einen gnadenlosen Axthieb und wenn nötig unerbitterliche Härte. Ein Vorbild für jeden Dwar aus Gathal, das hat er schon in vielen Schlachten bewiesen.

Aber... Ist Khorasch einem solchen Krieg gewachsen?

Diese Gedanken plagen Hornitex auf dem Weg zur Kaserne und dabei fasst er den Entschluss: Er wird diesen Krieg gemeinsam mit Khorasch kämpfen. Seite an Seite in tosendem Kriegsgetümmel auf dem Schlachtfeld.

__________________
Kultrus' Warenladen

"Audentis fortuna iuvat." - Vergil

      
 

 
Druckansicht · Thread per E-Mail senden · Zu Favoriten hinzufügen

Powered by Burning Board Lite © 2001-2004 WoltLab GmbH
UO-Theme by Vespertales