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Vespertales Forum » Rollenspielforen » Taverne » [Bericht] Untersuchung des Ritualplatzes « Vorheriger Thread · Nächster Thread »

 
Marcus Adevir Grendarf
Spieler



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[Bericht] Untersuchung des Ritualplatzes 29.1.13 13:21

[i]Eine versiegelte Rolle wird in Schattental bei der Statthalterin abgegeben. Weiteren Kopien gehen an den Kommandanten der Wache, sowie auch an den Reichsorden mit dem Vermerk, diesen vertraulich zu behandeln.[/i]



[b][center]Bericht über die Untersuchung des Ritualplatzes[/b][/center]


[i][b]Datum:[/i][/b]

19. Lorin 1371

[i][b]Beteiligte der direkten Untersuchung:[/i][/b]

Marcus Adevir Grendarf, Erzmagier und Leiter der Akademia Magica
Cassandra Entera, Magistra der Akademia Magica
Grudasch, Orkschamane
Marlon de Cirkla, Magier des Reichordens


[i][b]Vorgefunden:[/i][/b]

Innerhalb des bereits bestehenden Steinkreises wurde eine Ritualstelle errichtet.
Dem normalen Ablauf üblich, befanden sich innerhalb des Kreises Reste eines Pentagrammes, sowie verbrannte Reste von Reagenzien und Asche an den Spitzen.
An den Steinen konnten Reste von Edelsteinstaub und einige wenige Blutspritzer unter den Gräsern gefunden werden.
Mittig wurde ein kleiner Baumsetzling in der Erde versenkt. Da er schon fest verwurzelt war, muss er bereits vor einiger Zeit dort gesetzt worden sein.

Nur 4 Schritte westlich vom Steinkreis konnte man unter Ästen verborgen eine männliche Leiche finden.
Auch hier befinden sich in Form eines Pentagrammes Holzstücke um die Stelle. Jene wurden jedoch nicht entzündet.
Erwähnenswert sei hierbei, dass der Kopf der Leiche vom Rumpf getrennt, jedoch nicht entfernt wurde.
Vor Ort wurde noch einmal bestätigt, dass die Leiche vollkommen unberührt ist.



[i][b]Zusammenfassung aus der Besprechung und weitere Informationen:[/i][/b]

Es kann mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass jenes Ritual von einem fähigen Magier ausgeführt wurde, der sich in der Ritualmagie und der schwarzen Magie auskennt.
Gründe für diese Vermutung finden sich vor allem in den Details die zu finden waren.
Der normale Ablauf von Ritualen wurde eingehalten und dabei kein Risiko eingegangen wie es oft Unwissende tun, das Pentagramm aber nicht nur aus dem Blut des Toten gezeichnet, sondern zusätzlich um mehr Energie und Kraft in den Zauber zu binden mit dem Staub von Edelsteinen versetzt.
Die erste Auswertung einer Probe hat ergeben, dass es sich hierbei um reinen Diamantenstaub handelt.

Die verbrannten Reagenzien an den Spitzen des Pentagrammes werden noch verstärkt durch eine weitere Brandstelle mittig. Vermutlich wurde dort der Baumsetzling der für das beginnendes Leben steht als Gegensatz zu dem toten Opfer benutzt, um das Gleichgewicht der Kräfte zu erhalten.
Ob noch Reste vom Blut des Opfers im Boden zu finden sind, werden erst die Auswertungen der Proben ergeben.

Die dort gewirkte schwarze Magie ist für jeden, der den Steinkreis betritt spürbar. Der Zauber scheint trotz dem ersten Durchbrechen des Steinkreises weiter zu bestehen.
Es muss allerdings davon ausgegangen werden, dass dort eine erste Störung stattgefunden hat.
Vermutlich wurde deshalb im Nachhinein der Kopf vom Rumpf der Leiche getrennt, um jegliche Verbindungen unkenntlich zu machen. Wirkt ein Magier ein Ritual, muss er seine eigenen Kräfte einbringen, sie hinterlassen Spuren die verfolgbar sind, gerade wenn es darum geht ein Menschenleben zu vernichten. Es ist also wahrscheinlich, dass der Magier von der Entdeckung des Platzes erfahren hat.
Die Leiche trägt trotz der Abtrennung noch Spuren von schwarzer Magie, weswegen sich aus Instinkt jedes Tier von ihr fernhält.

Es besteht kein Zweifel, dass das Verhalten der Trolle die Konsequenz dieses Rituales ist. Es bleibt jedoch die Frage, wo das wirkliche Ziel liegt. Einen einfachen Angriff auf die Stadt kann man ausschließen, wenn man bedenkt woher die Angriffe kommen. Es muss also weitere Gründe geben, die gefunden werden müssen.

Der Schlüssel zu jenem Ziel, steckt hoffentlich in den gefundenen Runen.
Sollten jene sich mit irgendeiner weiteren Erklärung an der Akademie befinden, so werden sie bis zum Ende der Woche gefunden sein.

Weitere Informationen folgen nach den endgültigen Auswertungen und der großen Suche in zwei Tagen. Sollte Hintergrundwissen über Ritualmagie von Nöten sein, oder weitere Fragen bestehen wird gebeten dies mitzuteilen.



[center]gez.


[b]Marcus Adevir Grendarf[/b]

Magister an der Akademia Magica
Leiter der Schola ars Magica
Verwalter der Insel Moonglow[/center]

__________________
[center] [/center]

      
 
Lena
Spielerin


29.1.13 17:08

[i]Den [b]Inquisitor Fisk Rothwald[/b] erreicht ebenfalls eine Abschrift des Berichtes mit der Bitte um Kenntnisnahme und den besten Grüßen der Statthalterin.[/i]

      
 
Fahael
Spieler



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29.1.13 19:06

Fisk erhält den Bericht und liest ihn zur Sicherheit zweimal. Sofort zieht er seine Ordenskleidung an, steckt die Schreiben ein und verlässt mit ziemlich ernstem Gesichtsausdruck, anscheinend aufgeregt oder wütend sein Haus.

Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zuletzt von Fahael am 29.1.13 um 19:06.

      
 
Marcus Adevir Grendarf
Spieler



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[Bericht] Suche nach dem Schlüssel der Rune an der Akademie 02.2.13 08:35

[i]Eine versiegelte Rolle wird in Schattental bei der Statthalterin abgegeben. In jener findet sich der komplette Bericht über die Suche.

Kopien des Foliant werden geschickt an Jenny van Deloy und auch an Marlon de Cirkla. In dem kurzen Schreiben, dass beiliegt wird erneut dringend darauf hingewiesen, dass die Akademie von Moonglow erwartet, dass alle gegebenen Informationen vertraulich zu behandeln seien.[/i]



[b][center]Bericht über die Suche nach dem Schlüssel der Rune in der Akademie[/center][/b]



[b][i]Datum:[/b][/i]

8. Botol 1371

[b][i]Beteiligte an der Suche:[/b][/i]

Marcus Adevir Grendarf, Erzmagier und Leiter der Akademia Magica
Cassandra Entera, Magistra der Akademia Magica
Nerao, Magister an der Akademie
Grudasch, Orkschamane
Jenn
Lucien Rhovanion
Lothar Rhovanion
Solon
Narton Lakatos
Sejin
Rukia


[b][i]Zusammenfassung der Suche:[/b][/i]

Aufgeteilt in Gruppen wurden die Gebäude der Akademie durchsucht. Bereits nach dem Gespräch in Schattental wurde mit der Suche in den Bibliotheken begonnen.
Die Rune wurde auf einem Gemälde von Giltrarianth, einem Erzmagier der Akademie der bereits vor einigen Jahrhunderten gelebt hat, gefunden. Ein Pergament mit dem Hinweis ""Im Turm der Magie meinem Wirken ein Denkmal gesetzt, flankiert von Büsten der Größten,
auf ewig im Stein verborgen mein Schaffen." brachte uns zu einem weiteren Schriftstück. Dank dem gefundenen Brief konnten wir eine Mitarbeiterin der Akademie befragen, welche uns schließlich den Weg zum Gildenratssaal auf Moonglow eröffnete. Dort fand die Suche ein Ende als ein Foliant mit folgendem Text gefunden wurde:


[b]Der Andersach

Dies sind die Aufzeichnungen nach Giltrarianth, dem mächtigen Erzmagier, der vor vielen Jahrhunderten, im Jahre 12 des Zeitalters der Erleuchtung, den großen Turm in Schattental bewohnte. Als seine Tage gezählt und sein Ende nahe war, versiegelte er den Andersach, aus dessen Kraft er seine Macht bezog, in einem Stein und den Stein kennzeichnete er mit einer Rune und mauerte ihn in die ewigen Wände seines Turmes ein. Der Turm war aus schwarzem Stein und so massiv und von mächtigen Zaubern geschützt, dass er glaubte den Andersach damit für die Ewigkeit verborgen zu haben. Als sein Ende gekommen war und man das Tor zu seinem Turm aufbrach, fand man keine Hinweise auf den Andersach. Die Bibliothek des Magiers wurde in Moonglow archiviert und ich, Gath, Magier des hohen Konzils, habe das Schriftstück gefunden, das des Rätsels Lösung bedeutet. Ich habe die Schrift entziffert und weiß um das Geheimnis des Andersach. Es heißt die Rune kennzeichnet nicht nur den Stein, sondern auch die Stelle an der er verborgen ist und meine Nachforschungen haben ergeben, dass die Reste vom Turm Giltrarianths für die Wiedererrichtung Schattentals nach seiner ersten Zerstörung verwendet wurden.



Als Schattental zum zweiten Mal dem Erdboden gleich gemacht war, errichtete man auf den Fundamenten des alten Turmes die Stadtmauern und nun ruht der Andersach seit Jahrhunderten eingemauert im kalten Gemäuer der Wehranlage. Ich allein kenne die Stelle und ich allein weiß wie man...[/b]

An jener Stelle bricht der Bericht ab.



[b][i]Nach gründlicher Untersuchung des Foliant kann folgendes festgestellt werden:[/b][/i]

Der gefundenen Foliant ist nicht das Originalschriftstück sondern nur eine Abschrift. Das Original wurde scheinbar geschrieben von Gath, Magier des hohen Konzils. Jemand begann den Text abzuschreiben und brach ab, ohne ihn zu beenden.
Aufgrund der Unterschrift kommt ein weitere Name, Sardov, ins Spiel. Über Giltrarianth ist in der Akademie viel bekannt. Er war ein mächtiger Magier und in seinem Zusammenhang wird der Andersach dennoch nicht konkret in der Literatur erwähnt. Von Gath, Magier des hohen Konzils wissen wir, dass es um seinen Tod einige Gerüchte gab.
Es stand die Vermutung im Raum, er wäre nicht eines natürlichen Todes gestorben, obwohl alles danach aussah. Man fand ihn an seinem Schreibtisch die Feder noch in der Hand.

An dieser Stelle kommt eine dritte Person ins Spiel. Der Schüler Gaths. Nach seinem Ableben kümmerte er sich um den Nachlass des Magiers. Interessant ist vor allem die Tatsache, dass man sich in der Akademie einig ist, dass er nicht mehr bei vollem Verstand gewesen war.
Sein Schüler wurde sehr alt, älter als viele Magier und starb lange Zeit nicht. Eines Tages war er von der Akademie verschwunden und nie wieder gesehen. Allerdings trug dieser Schüler nicht den Namen Sardov.
Dennoch vermute ich hier einen Zusammenhang.

Was den Namen Sardov betrifft werde ich weitere Informationen nachreichen. Am heutigen Tag wird es noch eine Befragung geben und die gefundenen Schriftstücke müssen untersucht werden.


[b][i]Abschließend sei also zu sagen:[/b][/i]

Der Andersach, ein magisches Artefakt, wurde von einem Magier in seinem Turm in einem Stein versiegelt.
Wir müssen davon ausgehen, dass dieser Stein beim Aufbau von Schattental verwendet wurde.
Das Ritual dient einzig und alleine dem Zweck die Mauer zu zerstören um den Zugang zu jenem Stein freizulegen.
Es muss unbedingt verhindert werden, dass der Magier, welcher das Ritual veranstaltet hat den Andersach in die Hände bekommt. Aus diesem Grunde muss dringend eine Beratung stattfinden, wie weiter vorgegangen wird.
Der Andersach muss gefunden und in der Akademie in Sicherheit gebracht werden, bevor er in die falschen Hände gerät.

Schickt baldigst einen Boten mit einem Terminvorschlag nach Moonglow, damit weitere Schritte besprochen und etwailge Details geklärt werden können.


[center]gez.


[b]Marcus Adevir Grendarf[/b]

Magister an der Akademia Magica
Leiter der Schola ars Magica
Verwalter der Insel Moonglow[/center]

Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zuletzt von Marcus Adevir Grendarf am 02.2.13 um 10:27.

__________________
[center] [/center]

      
 
Lena
Spielerin


02.2.13 17:57

[i]Eine Abschrift des Berichtes erreicht Fisk Rothwald und die Anführer der Eisernen Bruderschaft und der Grenzer. [/i]

      
 

 
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