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Rukia
Spielerin



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Die lange Nacht.... 30.1.13 04:21

Zur spaeten Stunde gehen die Hoerner und Alarmglocken in der Wallanlage los.

[I]"Alle man zum Suedtor! Sie kommen!"[/I], schrie sie durch die Korridore.

Entsetzt schaut Rukia von der Mauer herab.

Sie hatte mit vielem gerechnet aber was zur Hoelle... sie packte einen Wachschuetzen am Arm und schrieh ihm ins Gesicht: [I]"Weck den Kommandanten - SOFORT!"[/I]
Kurz das Gesicht von ihrer Fahne verziehend rannte der junge Waechter los.

Ihr blick richtete sich wieder nach draussen, wo immer mehr Steine gegen den Wall krachten und grosse Stuecke der Mauer heraussprengten.
Die Verstaerkungen der anderen Tore trafen allmaelich ein.

[I]"Verdammt Darek...beeil dich"[/I], murmelte Rukia zu sich selbst waehrend sie die unzaehligen Stein- und Felsriesen auf die Mauer zukommen sah.

Sie wusste sie wuerden hier nicht ewig standhalten koennen und nur mit den Boegen und Armbruesten von der Mauer? Sie fluchte laut wie sie es immer tat wenn sie sich machtlos fuehlte.

Sie ging durch die Reihen der Schuetzen und zog diese heraus von denen sie vom Training wusste das sie auch ein Schwert fuehren konnten. [I]"Ihr kommt mit mir in die untere Ebene...wenn sie durch die Mauer dringen muss sie jemand aufhalten."[/I]

Sie nahm einen kraeftigen Schluck aus ihrer Feldflasche, zog ihr Katana aus der Saya und machte sich die Treppe hinab mit der Handvoll Soldaten die sie auswaehlte.

[I]"Stehe Gott uns bei...welcher auch immer..."[/I]

Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zuletzt von Rukia am 30.1.13 um 04:21.

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Compassion for animals is intimately connected with goodness of character; and it may be confidently asserted that he who is cruel to animals cannot be a good man ~ Arthur Schopenhauer

      
 
Rukia
Spielerin



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30.1.13 10:50

Erneut wurde der Wehrgang von einem Steineinschlag erschuettert, diesmal riss es eine ganze Zinne heraus.

"Wo bleibt er...", knurrte sie mittlerweile in einem gemisch aus Wut und Verzweiflung.

Es war nur kurze Zeit vergangen und sie hatte bereits einen Toten und 6 Verletzte durch herumfliegende und herabstuerzende Mauerteile, oder Treppenstuerze derer die bei dem Einschlag eines Felsens von den Fuessen gerissen wurden als sie ihre Position wechseln wollten. Sie selbst wurde durch umherfliegendes Mauerwerk bereits an der linken Augenbraue getroffen und das herunterstroehmende Blut behinderte ihre Sicht.

Sie konnte nicht laenger warten, sie musste die Dinge in die Hand nehmen.

Die Heilerstube bot nicht genug Platz fuer die Anzahl der verletzten, und die, die sie noch erwartete. Sie griff sich einen der nicht verletzten Soldaten und wies ihn an mit dem Kerkermeister zusammen die leeren Zellen und Korridore des Zellentrakts in ein Notlazarett umzubauen, Feldbetten muessten noch genug in den Lagerraeumen des Mauerwerkes sein.

Unterdes verlies sie, widerwillig, ihren Posten um zu Tammy der Heilerin zu gehen. Gluecklicherweise war es kein zu langer Weg.

"Wir brauchen euch...", rief sie ihr zu nachdem sie durch den Vorhang getreten war.
"Ah..meine liebste Patientin", warf Tammy ihr entnervt zurueck.
"Das ist keine Zeit fuer den Austausch von Nettigkeiten...wir wandeln den Kerker in ein voruebergehendes Lazarett um , hier ist nicht genug Platz fuer das was da auf uns zukommt."

Tammy nickte darauf nur stumm und begann mit ihren gehilfen ihre Sachen zu packen.

Rukia eilte zurueck zur Mauer.
Die Situation war unveraendert, nicht besser aber zum Glueck auch nicht schlechter. Sie wusste auch was als naechstes zu tun war. Sie hielt 2 Soldaten an.

"Sucht die Statthalterin, evakuiert sie in das Gerichtsgebaeude, sie ist in ihrem Buero nichtmehr sicher, und bevor neue Anweisungen da sind sollte sie so weit wie moeglich von dieser Mauer weg!", sie musste ihre Stimme erheben damit die Soldaten sie unter den einschlagenden Felsen verstanden.

Sie blickt durch ein kopfgrosses Loch in der Mauer das durch einen der Felsen hineingerissen wurde und fragte sich ob sie eine gute Soldatin sei, nachdem sie die Sache mit dem Lazarett zuerst - und dann erst die Sicherheit der Statthalterin im Kopf hatte. Sie zuckte nur die Schultern, nahm einen kraeftigen Schluck aus ihrer Feldflasche und hieb einem Troll die Hand ab als dieser versuchte seine Hand durch das Loch zu schieben.

"Wo bleibt er nur...", wiederholte sie.

Dieser Beitrag wurde 4 mal bearbeitet, zuletzt von Rukia am 30.1.13 um 10:57.

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Compassion for animals is intimately connected with goodness of character; and it may be confidently asserted that he who is cruel to animals cannot be a good man ~ Arthur Schopenhauer

      
 
Darek
Spieler

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30.1.13 19:15

Den Moment zuvor hatte er noch über das Pergament gebeugt gesessen, da flog die Tür des Mannschaftsraumes auf und schlug gegen die Wand, ehe schnelle Schritte die Treppe hocheilten. Als der Bote vor ihm stand und zackig salutierte war er bereits aufgesprungen.

[B]"Kommandant! Bergriesen am südlichen Torhaus! Wir werden angegriffen!"
- "Bergriesen..."[/B]

Die Antwort entwich ihm halb ungläubig, halb schockiert. Für einen Moment entgleisten seine Gesichtszüge, dann hatte er sich wieder im Griff.

[B]"Hilf mir, mich zu rüsten! Ich muss sofort zum Torhaus!"[/B]

Während der Bote ihm half, seine Rüstung anzulegen, gab man ihm einen kurzen Lagebericht. Ein Toter, fünf Verletzte. Das Torhaus hielt im Moment stand, aber die Riesen warfen wesentlich größere Felsen, als ihre trollischen Verwandten, und bereits jetzt bröckelte der Stein und klafften kleinere Löcher in der Außenmauer. Auf Veranlassen der Rekrutin war ein provisorisches Lazarett in den Kerkerzellen angelegt worden.

Das dumpfe Krachen der Felsen gegen die Mauer war schon auf dem Weg zum Torhaus zu hören. Noch auf dem Weg entschied er sich, durch die Mauer zu gehen um nicht die Treppe im Torhaus nehmen zu müssen. Als er auf der oberen Ebene des Wehrgangs am Arsenal vorbeikam ließ er sich eine Armbrust geben, überwand die letzten Schritte und ging neben einem der Schützen an einer Schießscharte in Deckung. Noch während er die Armbrust lud und anlegte rief er den Kriegern zu: [B]"Konzentriert euer Feuer auf die Riesen! Immer einen zugleich! Sie dürfen das Tor nicht passieren!"[/B] ehe er sich zur Seite drehte und durch die Schießscharte schoss. Dann schlängelte er sich zwischen den Schützen hindurch und hielt über dem Torhaus, wo die Mauer schon bedrohliche Risse zeigte. An den Schießscharten fehlten einige Steine, die wohl zu den Angreifern in die Tiefe gestürzt waren.

[B]"Verlasst den beschädigten Bereich und weicht auf die Seiten aus! Nahkämpfer, lasst euch im Arsenal Speere geben. Falls einer nahe genug heran kommt, haltet ihn damit auf Distanz!"[/B]

Auf der anderen Seite des Torhauses hielt er wieder inne, um die Armbrust durchzuladen und einen weiteren Schuss abzugeben. Just in diesem Moment schlug ein Fels ins Torhaus ein. Die Erschütterung riss ihn fast von den Füßen und kleinere und größere Steinbrocken lösten sich von der Decke des Wehrganges, um auf die Krieger niederzuprasseln.
[B]"Möge Myrrdin uns beistehen ..."[/B] murmelte er leise, während er die Armbrust nachlud und schoss.

      
 

 
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