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Athok
Spieler



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07.4.13 17:49

Die Männer diskutierten noch lange bis in die Nacht am Lagerfeuer - Hrodrik und Gor waren von der Idee die Eisinsel wieder zu verlassen nicht besonders angetan - wofür haben sie sonst so hart gegen die Orks gekämpft und das Leben vieler junger Männer und Frauen geopfert?! Doch dem Wunsch der Füchsin, der heiligen Mutter des Stammes, wagte es sich keiner zu widersetzen oder ihn infrage zu stellen.
Müde gingen die Männer spät nachts zu Bett als dass sie am Morgen früh aufbrechen mussten.

Am nächsten Morgen stand die Reise zurück zur Treppe an. Svedlana band Seile um die mächtigen Äste der Bernsteinweide und die Männer zogen sie hinter sich her. Hrodrik und Raijka verwandelten sich jeweils in ein kräftiges Biest und halfen ihnen mit den Stämmen. Beim schleppen ging Athok so einiges durch den Kopf - was hatte das, was Raijka ihm erzählte nur zu bedeuten? Sie hatte sich das Haus an der Klippe des Drotsch doch so gewünscht und die Bauarbeiten waren bereits weit fortgeschritten. Er verdrängte den Gedanken als auf seinem von Schweißperlen bedecktem Körper irgendein seltsames, leuchtendes Insekt landete. Mürrisch klatschte er es tot und fluchte leise über die verdammten Biester, 'sie würden ihn noch auffressen, bis sie die Treppen erreichen würden'. Gor grinste nur. Die Reise schleppte sich, Svedlana schoss unterwegs ein paar Hasen und so machten sie zu Mittag halt. Am Lagerfeuer sitzend knabberte Athok an einem der gebratenen Hasen und schaute ins Feuer. Wieder dachte er über das Haus nach ... möglicherweise könnte er zumindest die Teile abbauen und dann rüberschiffen, aber wieso nach Kindred, für ihn ergab das ganze keinen Sinn. Er sah Raijka kurz an, diese gab ihm dann lächelnd einen Kuss auf die Wange. Naja, wird schon alles seinen Grund haben, erstmal runter von dieser verdammten Insel. Am Nachmittag ging die Reise dann weiter bis sie die restlichen Mitglieder des Stammes an der Treppe erreichten. Erschöpft sanken die Männer zu Boden und die anderen übernahmen. Die Stämme wurden einer nach dem anderen per Winde die Treppe hochgezogen und direkt am Schiff angebunden. Die letzte Nacht auf der Insel brach ein. Müde lehnte sich Athok an die Steinwand, Raijka kuschelte sich an und schon schloss er seine Augen und versank im tiefen Schlaf.

      
 
Madlen Syldana
Spielerin




07.4.13 18:11

Die Nacht brach über die Insel ein, inzwischen wussten sie das es keine Wache für die Nacht brauchte, alle schienen zu schlafen. Gor sass in der Nähe am Feuer an einem Baum angelehnt und zog Svedlana zu sich und legte seinen Arm um sie. Svedlana sprach noch ein wenig mit ihm und genoss seine Nähe. Gor schlief dann mit der Zeit ein, doch Svedlana fand keine Ruhe, auch ausserhalb der Höhle war die Nacht nicht ganz dunkel, nach einer Weile fand stand sie auf, legte Feuerholz nach und streifte noch etwas herum. Sie jagte noch einige Hasen und brachte einige der Güter schon auf die Schiffe. So verging die Nacht um einiges schneller und als die ersten ihre Augen öffneten gab Svedlana ihnen Befehle und sie halfen ihr die Schiffe zu beladen, so das wenn alle wach sind und gefrühstückt haben die erste von zwei Heimreisen beginnen konnten.
Alle waren satt und Gor gab den Befehl des Ablegens und die Reise führte zurück zur Eisinsel, den auch dort mussten sie noch einiges Erledigen, bevor es dann auf den Weg nach Kindred ging.
Alle waren auf die Schiffe verteilt und die Reise begann, Svedlana suchte sich einen ruhigen Platz auf dem Schiff und genoss die Seeluft und die Ruhe. Sie schloss die Augen und schlief kurz darauf ein. Sie wurde erst wach als Athok neben ihr stand und nach Gor schrie. "Hier ist sie, wir haben sie nicht verloren." Svedlana schrack auf und sass stocksteif nun neben Athok und schaute ganz entsetzt gegen Gor als dieser zu ihnen gerannt kam.

      
 
Afak
Spieler

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14.4.13 17:20

Ach da bist du!

Gor blickte Svendlana erst eine weile an, ehe er die anderen wieder verscheuchte.

Lasst das fleißige weib mal ihre Ruhe, nun haben wir sie ja gefunden.
Athok bring uns etwas Wasser.


Gor setzte sich dann zu Svendlana dazu, legte seinen Arm um sie und versuchte sie wieder zu beruhigen.
Als Athok mit dem Wasser ankam, gab Gor Svedlana ein paar schlücke und versuchte sie wieder in den Schlaf zu wiegen.

Soll sie sich ausruhen, wir haben noch einen langen Weg vor uns und noch viel mehr Arbeit.

Als Svedlana wieder eingeschlafen war, half Gor beim paddeln um einige anderen Männer zu entlasten die ebenso nahe ihrer letzten Kräfte waren.

Als die Truppen dann endlich auf der Eisinsel angekommen waren, gab Gor allen erstmal drei Tage Zeit um sich zu erholen und etwas zeit mit seiner Familie zu verbringen.
Ehe er an den Bau des neuen Schiffes aufrufte.

Dieser Beitrag wurde 2 mal bearbeitet, zuletzt von Afak am 14.4.13 um 17:26.

      
 
Madlen Syldana
Spielerin




14.4.13 18:14

Svedlana war Gor etwas zuvor gekommen, sie hatte schon angefangen, die Stämme von der Rinde zu befreien, und diese teilweise in Bretter zu schneiden.
Sie konnte sich die Ruhe nicht so gönnen, auch wenn Gor endlich mal Zeit für sie hatte. Aber sie wusste auch, das die Füchsin wusste was sie sagte, und sie wollte nicht das Kindred von Orken oder anderen Wesen eingekommen werden würde.
So konnten die Männer als Gor rief schon anfangen das Gerippe des Schiffes zu bauen.
Diese Arbeit dauerte schon einige Tage, einige der Männer arbeitenen auch länger als die andere. Svedlana war am Morgen die erste und bereitete Mahlzeiten vor für den ganzen Tag und die Gruppe der Männer, am Abend half ihr auch Raijka dabei die Männer zu versorgen. Gor musste öfters mit ihr schimpfen, da sie immer und über all mit anpackte und sich nicht um ihre Arbeiten kümmerte.
Die Felle im Haus und im Stammeshaus lagen den ganzen Tag auf dem Boden, die Unordnung im Stammeshaus wurde immer grösser.
Nach dem das Gerippe des Schiffes endlich fertig war, waren einige der Männer froh, der erste Schritt zum neuen Schiff ward endlich geschaft.
Svedlana blieb erstaunlicherweise mal einen Tag vom Schiff entfernt und kümmerte sich mal wieder, um das Stammeshaus und ihr eigenes.
Sie räumte den ganzen Tag auf, schlug die Felle aus und bereitete das Essen, auch neuen Met setzte sie auf, das sie für die nächste Überfahrt wieder genügend zu trinken hatten.
An diesem Abend gab es besonderes Essen, eine gefüllte Robbe und heissen und kalten Met für die Männer.
Gor suchte an diesem Abend auch einige Krieger aus, welche ihm bei einer wichtigen Aufgabe begleiten sollten. Darunter war Athok, Hrodrik und auch sein Sohn.
An diesem Abend schliefen alle recht gut, das Essen hatte sein übriges getan, denn die harte Arbeit den ganzen Tage über und dann das reichhaltige Essen.
Am nächsten Morgen ging die kleine Gruppe los, Svedlana hatte auch einige Taschen mit Proviant hingestellt und einen extra Beutel mit Kräuter. Sie gingen vor dem Morgengrauen los, um ein Opfer für die Schiffstaufe zu besorgen.
Die anderen Männer standen bei Morgengrauen auf und machten sich daran die Planken an das Schiffsgerippe zu bauen. Mittags brachte Raijka den Männern dann etwas zu Essen und schaute auch immer wieder nach Svedlana, die wohl etwas zu viel sich kümmerte und nahm sie immer mal wieder zur Seite und gab ihr Aufgaben die leichter waren.

      
 
Madlen Syldana
Spielerin




19.4.13 22:30

Die Krieger waren nun schon einige Tage unterwegs, Svedlana und Raijka kümmerten sich darum, dass der Bau des Schiffes vorran ging. Planke um Planke wurde das Schiff erweitert, Stück für Stück wuchs das Schiff emprot. Die Frauen im Dorf kümmerten sich um die Segel und nähten einige Tage lang durch und schuffen so drei große Segel, welche dem Schiff dienen sollten zu navigieren. Einige der Kinder machten sich auf und besorgten Robbenfleisch für die Überfahrt. Mit einigen Schlitten und Bären machten sich die Kinder auf den Weg zu den Robbensiedlungen und jagten docht einige grosse Robben, zerteilten sie in handlichere Stücke und legten diese auf die Schlitten. Dann machten sie sich auf den Weg zurück ins Dorf.
Svedlana und Raijka machten sich daran mit den Kindern das Fleisch haltbar zu machen und einiges verarbeiten sie gleich für das nächste Mahl der hungrigen Dorfmitglieder. Am Abend versammelten sich alle und assen und tranken, den süssen Met.
Das Schiff war in einigen Tagen fertig, auch wenn es bis dahin noch einiges zu tun gab. Svedlana war zuversichtlich, das sie in der kommenden Woche ablegen konnten. Als alle sich in die Felle begeben haben, ging Svedlana durch das ruhige Dorf, begab sich immer wieder auf einen der Aussichtstürme und hielt ausschau nach den Kriegern. Svedlana ging dann zum Feuer am Stammeshaus legte neues Holz hinein und setzte sich dann auf den Stamm. Sie schaute zu wie die Flammen sich langsam in das neue Holz frassen und hörte das knistern des Harzes der frischen Äste und schlief am Feuer ein.
Sie träumte wie so oft die letzten Tage.
*Sie war wieder ein junges Ding, welches sich oft gegen ihre Mutter auflehnte und lieber mit den Jungs aus dem Dorf am Rande der Berge sich auf den Weg machte, um zu Jagen. Doch gab es auch, wenn auch nur selten, Tage an dennen sie bei ihr im Stammeshause blieb und sich von ihr unterrichten lies. Auch wenn sie teilweise den Sinn nicht verstand, für was man lesen und schreiben können sollte, oder für was es gut ist zu wissen wie man kocht oder näht. Doch auch diese Tage genoss Svedlana, den zu diesen Tagen hatte sie ihre Mutter für sich alleine.
"Mutter wir müssen schauen, ob noch wer vom Stamme entkommen konnte oder überlebte." forderte sie immer wieder. Doch ihre Mutter gab nie nach. "Wenn einer der mutigsten Krieger überlebt hätte, hätte er auch den Weg zu uns gefunden mein Kind." Auch wenn Svedlana wusste das sie Recht hatte mit dem was sie sagte, wollte sie es nicht war haben. An einem der Tage als sie nicht bei ihrer Mutter bleiben wollte, machte sie sich auf den Weg zu ihrem alten Stammesplatz, sie schlich vorsichtig über die Berge an die Höhlen ihres Stammes herran. Doch dort fand sich keine lebende Seele eines Nordmannes wieder, nur sehr viele Bären fanden sich dort, und einer so groß wie drei von ihnen über einander. Grimmbranke sollte später sein Name werden, wenn Svedlana ihn mit den anderen erlegte. Doch zu dieser Zeit als Svedlana ihn beobachtete war er nur das große Biest, welches ihren Vater und die Eltern vieler ihrer sogenannten Brüder auf dem gewissen hatte. Als der Abend anbrach machte sich Svedlana auf den Heimweg, sie hatte genug gesehen und wusste das sie dort nie wieder hingehen würde. Als sie endlich daheim war wartete ihre Mutter schon an der Türe, den alle anderen waren schon lange daheim und sie wusste das ihre Svedlana diesmal nicht mit den Jungs unterwegs war. Ihre Mutter brachte sie raus ans Feuer und lies sie alleine dort, Svedlana machte sich Gedanken wie sie ihrer Mutter das erklären konnte. Doch sie wollte nichts hören über ihren Ausflug, sie war nur froh ihr Kind wieder sicher bei sich zu wissen.
Nun Jahre später scheint es zu sein, als Svedlana wieder am Feuer aufwachte, erst suchte sie ihre Mutter doch dann stellte sie fest, sie ward wieder im Dorf, bei Gor und seinem Stamm. Doch in diesem Traum ging es weiter. Ihre Mutter kam aus dem Stammeshaus und setzte sich zu ihr. "Svedlana ich zog dich als mein Kind auf, doch muss ich dir etwas sagen, ich bin die Schwester deines Vaters, deine Mutter wollte mit ihm und den Kriegern des Stammes unsere Höhlen vor den Bären befreien. Ich musste es ihnen versprechen dich als mein Kind aufzuziehen und dir nichts zu sagen, bis das der richtige Tag gekommen sein sollte.
Doch an diesem Tage warst du leider nicht in meiner Nähe, so das ich es dir an meinem Totenbett nicht sagen konnte. Ich liebte dich, wie mein eigenes Kind und auch das half mir nicht dabei dich alles zu lehren was ich wusste. Doch ich bin stolz auf dich und deine Taten." Svedlana weinte, "Jetzt versteh ich auch die Bilder im Steine in der Bernsteinweidenhöhle. Doch für mich warst du immer meine Mutter auch wenn ich es schon immer wusste, das ich nicht dein leibliches Kind bin. Ich liebe dich und hoffe das ich dir und meinen Elterns grosser Stolz bin."*
Am morgen erwachte Svedlana am Feuer und schaute verwundert in die Flammen, noch immer liefen ihr die Tränen die Wangen herab. Dann hörte sie vom Wachposten. "Die Krieger sind zurück."

      
 
Athok
Spieler



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21.4.13 18:46

Athok hat in den ersten Tagen zurück auf der Eisinsel kaum am Schiffsbau mitgeholfen, seine Sorgen galten eher seinem Haus. Das Ding wäre doch schon längst fertig gewesen, wenn sich die Füchsin diese Spinnerei mit Kindred nicht ausgedacht hätte .. er schüttelte den Kopf und verdrängte den Gedanken wieder 'naja, was solls' ... er könne es ohnehin nicht ändern und so langsam hat er sich damit auch abgefunden gehabt. Die harte Arbeit beim Abbauen der Hausteile ließ ihm sowieso keine Zeit zum Nachdenken. Die Sonne ging wie immer um diese Jahreszeit schon früh hinter dem Drotsch unter, er ließ seinen Blick kurz über den mit Platten und Holzstämmen voll beladenen Schlitten schweifen und gab Nanuk einen befehl zum losmarschieren. Sein treuer Bär zog den Schlitten bis zum Hafer der Eisinsel, wo schon Gor, Talon, Hrodrik und ein paar andere Krieger im Lichte einer Fackel wild mit den Händen wedelnd Athok zu sich deuteten. Er schnaubte kurz ...
"Das Schiff wird bald fertig, wir brauchen ein Opfer um es einzuweihen" erklärte ihm Gor bereits die Lage. "Aye, gut, aber nicht jetzt gleich oder ?" Erwiederte Athok kurz mürrisch. Gor schüttelte nur kurz den Kopf, "Morgen früh" ...

Nach einem ordentlichen Abendessen an der Feuerstelle legte er sich schon etwas eher schlafen um am nächsten Morgen erholt für die Jagt zu sein.

Die Männer mussten einige Tage lang wandern um bei einer der übergebliebenen Eisorksiedlung anzukommen. Es dämmerte. Die Männer versteckten sich in einem Vorläufer des Waldes und warteten den Nachteinbruch ab um nicht die Aufmerksamkeit des ganzen Dorfes auf sich zu locken, sie brauchten immerhin nur ein Opfer. Bis dahin beobachteten sie das chaotische Treiben dieser Kreaturen und überlegten sich einen Plan. Hrodrik bestand auf ein Wichtiges Mitglied dieser stinkenden Monster, einen stämmigen Krieger, einen Häuptling oder gar deren Schamanen! Nach reichlicher Besprechung und Planung war es klar. Es sollte der Schamane werden um dieses Mächtige Schiff ausreichend zu würdigen.

Sie haben bereits deren Wachposten und die Wachablösen ausgeforscht und sich gemerkt. Als der Rest der Monster schlief und das Dorf nur in einem schwachen Licht der Fackel gehüllt war schlichen sich die Männer an der am schwächsten bewachten Seite an das Dorf. Athok machte Gor eine Räuberleiter damit er auf den Holzwall klettern konnte und mit einem Seil die restlichen Krieger hoch zog. Sie ließen sich langsam an der anderen Seite herunter. Sie schlichen an den Zelten vorbei und warteten den Moment der Wachablöse ab und schlichen unbemerkt bis an das Zelt des Schamanen. Mit einem Messer schnitten sie die Zeltwand auf und krochen hinein. Ein dumpfer Schlag mit der Faust dem Orken mitten ins Gesicht brachte den Schamanen aus dem Schlaf direkt in die Bewusstlosigkeit. Zwei der Männer fesselten und Knebelten ihr Opfer, Athok nahm den Schamanen dann über die Schulter und hob ihn hoch. Jetzt gab Gor ein Tierlaut als Signal von sich, woraufhin Hrodrik, welcher auf der entgegen gesetzten Seite des Dorfes langsam einen großen Feuerball über seinen Händen formte. Das Licht des Feuerballes wurde immer stärker bis ihn Hrodrik gegen einen Wachturm der Orken donnern ließ. Die Wachen schlugen Alarm und das halbe Dorf verfiel in Panik. Die Orken schrieen herum und liefen chaotisch durch das ganze Dorf. Hrodrik beschwor weitere Feuerelementare und Feuerbälle und jagte diese gegen das Dorf. In diesem Chaos verließen die Nordmänner das Zelt durch die aufgeschlitzte Wand und eilten zurück zu der Stelle an der sie sich in das Dorf schlichen. Mit vereinten Kräften wuchteten sie den fetten kleinen Schamanen über die Wand und kletterten mithilfe des Seils auf die andere Seite. Zurück und sicher im Nahen Waldstück bließ Gor ein Horn um Hrodrik zu signalisieren, dass die Aktion vorbei sei. Ganz aufgeregt eilte einige Minuten später Hrodrik zu den Männern ... "Und? habt ihr es geschafft? Habt ihr den Schamanen?" Gor nickte nur und gab noch in der Nacht den Befehl zum Retourmarsch. Sie wollten nicht das Risiko eingehen, dass die Orken den Verlust ihres Schamanen bemerken und sie dann suchen würden. So marschierten sie noch einige Stunden bevor sie sich dann kurz zur Ruhe legten. Besonders erholsam war der Schlaf aber dennoch nicht, mitten in der Nacht aufzustehen um Gor von der Wache über den Schamanen abzulösen zerrte an seinem Gemütszustand. Als der fette alte Ork dann noch weiter davon laberte, dass ihn der Stamm suchen und finden würde und begann Athok anzuspucken reichte es ihm und er schlug ihn abermals mit einem wuchtigen Hieb auf die Schnauze in die Bewusstlosigkeit. Die Sonne ging langsam wieder auf und die Männer brachen wieder auf. Sie marschierten die darauf folgende Nacht durch und bis zum nächsten Morgen hatten sie das Eisdorf erreicht. Hrodrik ging weiter in Richtung der Gefangenenzelle, aber Athok rief ihn schnell zurück. Er wechselte kurz einen Blick mit Gor ... "wir sollten ihn hier an den Mast festketten, damit jeder unsere Beute gut sehen kann und damit wir ihn immer beobachten können, damit er keinen Scheiß baut!" .. Hrodrik sah zwar etwas verwundert drein, aber stimmte dann zu.

      
 
Madlen Syldana
Spielerin




21.4.13 20:22

Svedlana rannte dann zu den Kriegern und schaute auf den schon am Mast befestigten Schamanen. Einen Tag wird der restliche Bau am Schiffe noch dauern.
Die Krieger gingen mit ihr ans Feuer, müde schauten sie drein. Svedlana eilte los um essbares für die Krieger zu bringen auch war Met vorhanden, für einige gab es heißen Met andere tranken kalten, Gor bekam wie in der letzten Zeit einen Saft. Sie setzte sich Gor zu Füssen neben das Feuer und lies die Männer in Ruhe essen, einige gingen dann gleich in die Felle und legten sich schlafen, andere kümmerten sich um die Familie und wieder andere um das fertig bauen des Schiffes. Für den übernächsten Tag war die Schiffstaufe angesetzt. Und alle gingen so lange ihren Aufgaben nach.

      
 
Fahael
Spieler



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22.4.13 17:20

"Macht ihn los und nehmt ihn mit!" poltert es. Dieser furchtbare Lärm, wo ist er nur gelandet, überlegt der Orkschamane. Gerade hat er noch geschlafen, seine Augen sind noch ganz verklebt, dann packen ihn zwei Krieger unsanft. Einer davon stopft ihm sogleich mit einem Knebel das Maul, so dass er nicht einmal dazu kommt seinem Protest Kund zu tun. Aber von gutem Schlaf, war er ohnehin weit entfernt gewesen. Gefesselt an diesen Pfahl, in der frostigen Kälte der Eisinsel. Wäre er kein Eisork, hätte es ihn gewiss dahingerafft. Nichts desto trotz schmerzt ihm jetzt der Rücken, er hat furchtbaren Durst und seine Hose ist kalt vom Urin. Seit seiner Gefangenschaft hat man ihn nicht mehr respektvoll austreten lassen. Was glaubten diese Kerle überhaupt, mit wem sie es zu tun haben? Immerhin ist er der Schamane des Eisorklagers. Innerlich verflucht er die Barbaren. Das wird ihnen noch leidtun. Äußerlich kann er wegen des Knebels jedoch keins der tausend giftigen Wörter, die ihm für seine Häscher auf der Zunge liegen, von sich geben. Einzig seine bösen Blicke treffen die Nordleute.
Er ist es! Dieser rothaarige Schamane. 'Skai! Anamodsch, Sharku! Olog!' denkt er sich mit tiefster Verachtung für Hrodrik Skarimsson.
"Bringt ihn zum Boot, aber verletzt ihn nicht!" befiehlt Hrodrik Skarimsson den beiden Kriegern, die ihn gefesselt abtransportieren. Oh, wie die beiden bereits in Vorfreude grinsten.
Den Augen des Eisorkschamanen präsentiert sich an der Küste ein ungewohnter Anblick. Es scheint als hätte sich das ganze Eisdorf um ein neues Langboot versammelt  und tatsächlich war es auch so, aber woher sollte er das wissen?
Ein eindrucksvolles Boot. Ziemlich groß, jedenfalls größer als die Flöße, seiner Leute. Und am Mast ein ordentlich eingeholtes Segel. Alles noch ganz sauber. Vor dem Boot lagen Stämme, die es dem Schiff wahrscheinlich ermöglichen sollen, später ins Wasser zu gleiten.
"Legt ihn dort vor dem Bug ab und fesselt ihn an einen der Stämme!" befiehlt Hrodrik den Kriegern und zeigt dabei vor das Boot auf einen der Stämme.
In diesem Augenblick dämmert es dem Eisorkschamanen. Dieses Boot soll zu Wasser gelassen werden und man gibt ihm einen Platz in allererster Reihe. Dabei mag er nicht mal die See, noch kann er schwimmen. Mit großer Sorge, betrachtet der Eisorkschamane den Bug des Bootsrumpfes und versuchte nicht daran zu denken, was passiert, wenn man das Boot jetzt losmachen würde.
"Brüder und Schwester!" intoniert Hrodrik von einer etwas erhöhten Stelle im Schnee neben dem Boot aus.
"Dies ist ein wahrlich freudiger Tag für dieses Dorf und den Stamm der Füchsin, des großen Geistes. Waren wir die letzten Wochen wie erstarrt, saßen auf der Insel nahezu fest, allein auf die Fertigkeiten des Portalrunenschamanen angewiesen,  Wir danken dir an dieser Stelle  sind wir nun endlich wieder in der Lage unabhängig zu reisen. Füchsin, sieh dieses Langboot, es wird deinen Stamm in die entferntesten Winkel der Welt tragen, um von deiner Liebe für ihn zu berichten. Tempus, erblicke dieses Schiff!" und er befiehlt es ohne ein Anzeichen von Feigheit Tempus gegenüber. "Mit waffenstarrenden Kriegern bemannt wird es Blutvergießen auf die Schlachtfelder der Welt tragen. Ehrwürdige Ahnen, die ihr mutig in der Schlacht und zur Verteidigung von Heimat und Familie, wahrlich rühmlich, eure Leben gelassen habt! Wie auch wir versuchen eurem edlen Erbe zu genügen, soll auch dieses neue Schiff eine würdige Nachfolgerin seiner Vorgängerin werden, die schon im Sterben begriffen noch seine Besatzung heil in die Heimat gebracht hat."
Solange die Barbaren alle abgelenkt sind, versucht sich der Eisorkschamane zu entfesseln, aber die Seile sitzen straff und sie sind schwer zu sehen. In seiner Verzeweiflung macht er solch einen Lärm, dem Knebel in seinem Mund zum trotzt, dass eine der Wachen ihm auf die Pelle rückt und drohend die Lanzenspitze an die Kehle hält.
Davon unbeeindruckt intoniert der Nordmann Schamane weiter: "Rote Füchsin, großer Geist! Tempus, Herr der Schlachten! Ehrwürdige Ahnen, ich rufe euch! Segnet dieses Boot und seine Besatzung! Lasst sie trotzen Sturm und Regen! Möge der Wind immer günstig stehen und reiche Beute an den Küsten der Länder in Hülle und Fülle auf uns warten.
Stammestotem, wir bringen dir ein Opfer dar. Ein hoher Schamane deiner Feinde, die dein heiliges Stammesland, die Kreaturen und alle Geister darin versklaven und vergewaltigen. Sein Blut als Zoll für deinen Schutz auf Reisen und stets sichere Heimkehr. Unabhängig ob auf der Eisinsel oder in Kindred.
Ruhm, Würde, Einheit. Heil!"

Für einen kurzen Moment schweigt Hrodrik Skarimsson, dann nickt er Gor Hranisson zu, damit er seinen Kriegern befiehlt das Boot zu Wasser zu lassen. Häuptling Gor Hranisson befiehlt eben jenes Momente später und die Krieger lösen die Verankerungen des Bootes. Andere Schieben das Boot an. Der Eisorkschamane zappelt und jault so kräftig er kann, aber nur Augenblicke später, wird er erbarmungslos vom unaufhaltsamen Bug und Schiffsrumpf zermalmt. Blut, Gedärm und Fleisch spritzen mit laut knackenden Geräuschen seiner Knochen auf das Boot. Nach Sekunden des Schreckens, fand der Eisorkschamane ein zwar grausiges, aber einen für barbarische Verhältnisse relativ schmerzlosen Tod.
Im Augenblick als das Boot auf das erste Meerwasser trifft, fällt auch der Fluch von Gor Hranisson. Auch wenn er es erst noch rausfinden muss, kann er wieder jede Form von Alkohol trinken.

      
 
Madlen Syldana
Spielerin




24.4.13 18:00

Das Schiff und das Wasser um seinen Bug als es von ihm umschlossen wurde, färbte sich rot. Das Schiff wurde am Hafen befestigt und einige fingen schon an das Schiff zu beladen, mit ihren Habseeligkeiten, Rationen an Essen und Trinken und einer machte sich daran mit Nanuk sein Haus zu verstauen. Doch Athok schaffte es grade mit dem letzten Sonnenstrahl die letzten Balken auf das Schiff zu bekommen. Svedlana war schon lange Zeit am Feuer und bereitete wieder ein Festmahl für alle zu, doch sie schien nicht ganz mit den Gedanken hier zu sein.
*Jetzt wird die Zeit kommen, wieder eine neue Heimat zu suchen, im inneren tat es Svedlana schon lange weh, den Gedanken wieder einen Ort zu verlassen, den sie lieb gewonnen hatte. Doch diesmal verlies sie dabei niemanden, sondern alle würden bei ihr bleiben. Ein ungutes Gefühl hatte sie dennoch, hier kannte sie alle Gefahren, jedes Geräusch und jedes Lebewesen. Es geht weiter, es stehen einige Veränderungen dann auch an, wenn sich alle Träume erfüllen.* Eine Berührung riss sie aus ihren Gedanken, Gor hatte sie auf seinen Schoss gezogen und seinen Arm um ihre Hüfte gelegt. Alle waren am Essen und Trinken, nur Gor hielt sich wieder an seinem Saft fest. Es wurde noch lange gefeiert, bis die Sonne wieder die ersten Strahlen auf das Eis der Berge erblicken lies. Gor gab bekannt, "Das Schiff wird in zwei Tagen die Reise zur alten Heimat antreten, so lange habt ihr Zeit zu packen. Dies wird die erste Fahrt in unsere neue Heimat als Stamm sein, eine weitere wird folgen, da wir wohl nicht alles auf einmal mitnehmen können auch wenn unser Schiff gewaltig geworden ist. Einige sollten aber alles Packen das sie dann im Dorf bleiben können um dieses zu Beschützen." Dann ging er mit Svedlana in die kleine Hütte am Rande des Berges, welche sie beide schon einige Zeit teilten. Als sie dort waren, meinte Svedlana "Gor diese Hütte wird in der nächsten Fahrt erst mitreisen. Und das Haus des Stammes nehmen wir dann auch mit, bis wir ein grösseres gebaut haben, wird es uns gute Dienste tun." Dann legten sie sich Schlafen.

      
 
Madlen Syldana
Spielerin




25.4.13 18:15

Am Mittag wachten beide auf, einige waren fleissig dabei, ihre Habseeligkeiten auf das Schiff zu bringen, andere kümmerten sich um Vorräte die für die Fahrt gebraucht werden und für die ersten Tage im Dorf. Endlich war der Tag des Aufbruches angebrochen, viele Mitglieder des Stammes besetzten das Schiff, einige blieben im Dorf zurück.
"Leinen los, setzt die Segel auf nach Kindred!", rief Gor der Besatzung zu, das große Schiff legte langsam ab, doch mit dem richtigen Wind bekam es schnell Fahrt und glitt sanft durch die Wellen. Normal dauerte diese Fahrt eine gute Woche, doch mit dem grossen Bernsteinweideschiff dauerte sie nur die halbe Zeit. Denoch schien die Fahrt kein Ende zu nehmen, Athok führte das Schiff am Tage und in der Nacht kümmerte sich Gor darum den rechten Weg zu finden. Am Morgen kam vom Ausguck "Land in Sicht!", einige rannten zum Bug des Schiffes und genossen die Aussicht. "Alle Mann auf ihre Posten, Rafft die Segel, Macht euch bereit zum Anlegen.", ertönte Gor´s kräftige Stimme vom Steuer. Alle rannte auf ihre Posten und führten die Befehle von Gor aus. Sie legten nördlich von Kindred an, Gor und Svedlana gegaben sich direkt zum Dorf, der Rest der Mannschaft machte sich daran das Schiff zu endladen. Auch Athok gab den Befehl die Stämme seines Hauses abzuladen und machte sich mit Nanuk auf den Weg einen neuen Standplatz für sein Haus zu suchen.
Im Dorf angekommen schauten Gor und Svedlana nach dem Rechten, sie gaben den Wachen neue Befehle und schickten ein Teil von den letzten Bewohnern gen Norden zum Schiff, um den anderen beim Abladen zu helfen. Es vergingen mehrere Stunden bis das Schiff wieder entladen war. Die Vorräte und Habseligkeiten wurden ins Dorf gebracht, einige machten sich gleich daran zusammen einige neue Häuser aufzubauen, so das in der Nacht Schlafplätze für alle vorhanden waren.
Auch wenn am Abend immer noch einige Häuser nicht fertig waren, so war klar, das dies nur der Anfang vom ganzen war.
Die Nacht schliefen alle im Dorf.

Der kommende Morgen schien schnell zu kommen, allen war klar das nun ein Abschied auf Zeit kommen wird, da das Schiff nicht alles Laden konnte, sondern einige Dinge zurück geblieben sind, wie auch einige Mitglieder des Stammes. So machte sich eine kleine Manschaft auf den Weg zurück zur Eisinsel. Auch bei diesem Weg war das Schiff schneller als die anderen Boote.
In beiden Dörfern wurde in dieser Zeit fleissig gearbeitet.
Auf der Eisinsel waren die zurückgeblieben dabei zu Packen, um das Beladen des Schiffes zu beschleunigen.
In Kindred wurden Häuser erbaut, neue Felder angelegt und das Dorf neu verstärkt. Athok war mit Nanuk dabei seine Hausteile und Stämme an den Berg zu bringen.
Alle Nordmannen waren fleissig am Arbeiten, Svedlana sass auf dem Ausguck und hielt Ausschau nach der Eisinsel die Zeit schien nicht zu vergehen, doch sie merkte das die Luft kälter wurde, die Nächte waren klarer und auch die Sterne die sie von der Insel kannten wurden grösser und deutlicher am Himmel, lange konnte es nicht mehr Dauern bis die Berge der Insel in Sicht kommen.

      
 
Athok
Spieler



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01.5.13 13:11

Athok war mit dem ersten Schiff nach Kindred gekommen. Besorgt beobachtete er die primitive Winde mit der seine Ladung vom Schiff gelöscht wurde. Das einfache Seil war bis aufs letzte unter dem immensen Gewicht der Baumstämme und -platten gespannt. Entspannt atmete er auf als die Palette unter ihrem Gewicht im Matsch am Ufer versank. Auch Nanuk war mit an Bord und versuchte gerade widerwillig über die schmale Planke aufs Festland zu übersetzen. Ein lautes Getümmel herrschte um das Schiff als alle mit dem Löschen des Stammeseigentums begannen. Ein wildes chaotisch anmutendes Gewusel von Nordmännern und -frauen an den Winden und mit Kisten in ihren Händen trieb um das Schiff herum. Zu Mittag stieg ein weißer Rauch von der Mitte des provisorischen Lagers, welches sich inzwischen gebildet hatte auf und es begann lecker nach gebratenem Fleisch zu duften. Nach einer ausgiebigen Fressorgie begannen die Mannen sich langsam wieder an die Arbeit zu machen. Der Laderaum des Schiffes leerte sich langsam, einige Nordmänner brachten nach Kindred auf um Proviant für die Rückreise zu besorgen, andere verluden die Ladung auf Holzkarren, welche hinter die kräftigen Finnpferde des Nordens und auch einige Bären gebunden waren.

Die Besatzung teilte sich, eine Hälfte bleib zurück am Schiff und brach wieder in Richtung der Eisinsel auf um die restlichen Eigentümer und Stammesmitglieder abzuholen, die andere Hälfte bildete ein Konvoi und transportierte die Ladung nach Kindred. Die Neuankömmlinge suchten Plätze, an denen sie sich niederlassen konnten und richteten sich in den Bauten Kindreds ein. Athok war indes mit seinem treuen Bären Nanuk unterwegs einen neuen Ort für sein Haus auszusuchen. Öfter musste er den Karren mit anschieben um ihn aus dem Matsch zu ziehen. Am Berg angekommen begutachtete er den neu ausgewählten Ort und lud die erste Ladung ab. Als er am Abend nach Kindred zurückkehrte war der Rest bereits in der großen Versammlungshalle bei einem Willkommensfest im Met-halbrausch.

In den folgenden Tagen wurde das chaotische Durcheinander im Dorf immer weniger und die neu angekommenen Nordmänner lebten sich langsam im Dorf ein. Athok heuerte in der Zwischenzeit einige Arbeiter in Kindred an und begann bereits mit dem Transport der Materialien aus dem Hafen und dem Wiederaufbau seines Hauses. Zwei Wochen lang arbeitete Athok von früh morgens bis tief in die Nacht um das Haus fertig zu stellen. Als endlich der letzte Nagel ins Holz getrieben wurde sank Athok erschöpft auf die Dielen und schlief 2 Tage durch.

Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zuletzt von Athok am 01.5.13 um 13:15.

      
 
Madlen Syldana
Spielerin




01.5.13 18:28

Endlich war Land in Sicht und Svedlana rief vom Ausguck hinunter,"Land in Sicht, Land in Sicht."
Svedlana kletterte geschickt den Mast hinunter und weckte noch einige der Männer die sich etwas zur Ruhe gelegt haben. Langsam wurde es auf dem Schiff geschäftiger, jeder wusste was er zu tun hatte, Svedlana ging zu Gor ans Steuer und legte ihren Kopf an seine Schulter und schaute auf das Morgenrot welches sich hinter den Bergen hervorlugte. "Oft werdem wir die Sonne nicht mehr über diesen Berg aufgehen sehen." meinte Svedlana etwas traurig zu Gor. Er legte den Arm um sie, "Nun beginnt ein neuer Weg für uns alle, einige kommen in ihre alte Heimat zurück und andere bekommen eine neue Heimat und auch dir wird Kindred eine neue Heimat bieten, zusammen mit mir." Dann legte das Schiff auch schon an.
Einige der Männer die im Dorf geblieben waren, kamen schon an den Steg, halfen beim befestigen des Schiffes.
Das letzte mal werden sie hier in die alten Häuser gehen, um diese zu enträumen und abzubauen, dass jene wieder in Kindred aufgebaut werden können.

      
 
Madlen Syldana
Spielerin




02.5.13 14:22

Viele Dinge gab es aus Svedlana´s Haus noch nicht auszuräumen, eine Kiste wurde rausgetragen, ein grösseres Korbgeflecht mit den Gänsen. Dann war das Haus leer, nun wurde noch die Stämme eingepackt und zum Schiff gebracht, das wars dann mit ihrer Hütte am Berg. Dann ging Svedlana ins Stammeshaus und sortierte dort die Lagerbestände und lies immer wieder Kisten zum Schiff bringen, bis zum Abend war auch dieses Haus leergeräumt, nur noch die Mauern standen und einige Felle lagen auf der Seite. Es würde kalt werden ohne diese Felle, deswegen lies Svedlana diese noch im Haus. Auch die anderen Häuser des Stammes waren schon leergeräumt und verstaut, nur dieses Haus stand noch an seinem Platz, doch dies wird erst morgen sich ändern. Abends gab es noch ein gutes, stärkendes Essen am Feuer. Dann legte sich der Rest des Stammes ins Stammeshaus, da nun keine Truhen, Kisten und Regale mehr im Haus standen hatten alle darinnen Platz.
Svedlana und Gor waren die letzten die sich in die Felle legten, Svedlana legte sich neben Gor und kuschelte sich in seine starken Arme und schlief rasch ein. Als sie am nächsten Tage aufwachte, war Gor und der Stamm schon dabei, das Stammeshaus zu verladen, sie wachte draussen am Feuer in Fellen eingewickelt auf. Sie sprang auf und schaute sich um, dass Stammeshaus war bis auf einige Stämme schon verladen und Gor sass neben ihr und lächelte sie an.
"Gut geschlafen?", frage er sie mit einem lächeln auf den Lippen an. Sie schaute sich verwirrt um und nickte nur leicht. "Wieso hast du mich nicht geweckt? Wie bin ich hier raus gekommen? Wann brechen wir auf?", auf einige Fragen wusste sie ihre Antwort schon, nur die letzte war nicht beantwortet.
"Du hast die letzte Zeit zu wenig geschlafen, deswegen lies ich dich schlafen und brachte dich nach draussen, aufbrechen können wir in den nächsten Stunden." Svedlana wollte nun aufstehen und mit anpacken, doch Gor hielt sie fest. Erst als das Schiff zur Abfahrt fertig beladen war, gingen beide auf das Schiff und blickten zum letzten Mal auf das Land was die letzten Jahre ihre Heimat war. "Leinen los, auf in die neue Heimat.", rief Gor und schaute beim Ablegen zu. Das Schiff setzte Segel auf die neue Heimat. Wieder würden sie einige Tage auf hoher See sein und dann an ihrer neuen Heimat anlegen.

      
 
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