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Vespertales Forum » Rollenspielforen » Taverne » Event: Eine Begegnung! « Vorheriger Thread · Nächster Thread »

 
Dorian Gibbs
Spieler

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Event: Eine Begegnung! 28.5.21 20:58

*Hastig kippte er ein Ale in sich hinein und bestellte direkt ein Neues.*
Nicht so hastig mein Freund! Wo drückt den der Schuh? *Kommt es beiläufig vom Barmann. Argwöhnig schaut Dorian den Barmann an* Ich habe in meinem Leben schon viel gesehen. *Er gönnt sich noch einmal ein Schluck, atmet dann Tief durch und fängt an zu berichten*

Eigentlich wollte ich nur von Skara Brae nach Bernau reisen, dabei bin ich durch den Pass in den Bergen gereist. Am Fuß des Berges griff mich plötzlich ein seltsam leuchtendes Wesen an, mir bliebt nichts anderes übrig als es mit meinem Säbel zu erledigen. Dabei hatte ich noch Glück, dass es mich nicht getötet hatte. Bei meinen Worten, viele Monster und unnatürliches habe ich auf meinen Reisen gesehen, doch das …

*Er holt einige leuchtende Splitter aus seinem Mantel hervor, schaut sie sich kurz an und verstaut sie direkt wieder.* Magier … oder doch die Elfen … *Er schmeißt dem Barmann eine Geldkatze zu, wirft seine Kaputze über und verlässt die Taverne.*

      
 
Athok
Spieler



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28.5.21 23:26

Die Türe schlägt gewaltsam gegen die Wand als sie von einer völlig durchnässten Gestalt aufgestoßen wird. Die Person sieht sich um, ehe sie sich ein Plätzchen in der Nähe des Kamins sucht. Das Wasser läuft den über eine Sitzlehne gehängten Regenmantel hinunter und bildet darunter eine Wasserlache. Seine elegant schimmernde Hose ist bis zu den Knien mit Schlamm besundelt. Narton konnte die starrenden Blicke seiner verabredeten Kollegen nicht unbeantwortet lassen.

Als ob das Wetter nicht schon nass genug wäre ... als ich für ... ähm ... "gewisse Untersuchungen" heute unterwegs war, wurde ich auch noch aus heiterem Himmel von so einem Rattenmenschen angeriffen. Durch die Überraschung hatte ich ziemlich zu kämpfen gehabt seinen Hieben auszuweichen, aber als ich ihn dann bezwungen hatte, fand ich plötzlich dashier unter seinen Habseligkeiten. Habt ihr sowas schonmal gesehen?

... fragte er in Richtung seiner Magierkollegen und kramte einen leuchtenden Kristallplitter aus seiner Ledertasche

      
 
Starfiend
VT-Staffmitglied, Forenadmin



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29.5.21 18:18

Eine Frau in den Reiseroben einer Magierin, die zuvor am Nebentisch saß, begibt sich dazu.

"Verzeiht. Ich habe ungewollt mitgehört. Ich bin Forscherin der Akademie von Moonglow. Dürfte ich ebenfalls einen kurzen Blick auf diese Artefakte werfen?"

"He! Wenn ihr glaubt, dass diese Steine da irgendwas Wert sind", ertönt eine ältere männliche Stimme hinter der Gruppe, "dann habt ihr euch geschnitten."

Die Stimme gehört zu einem der örtlichen Bauern, ein kräftiger, wettergegerbter, grauhaariger Mann.

"Ich hab die hier gestern beim Pflügen aus dem schlammigen Boden gezogen."

Er wirft einige verdreckte Bruchstücke auf den Tisch, die den von Narton mitgebrachten erstaunlich ähneln, bis auf das ihr Leuchten durch eine Kruste aus Lehm und Schmutz gedämmt wird.

"Hoffentlich hört der Regen bald auf... der schwemmt mir noch den halben Acker weg. Jedenfalls, ich hielt die Dinger für Edelsteine, dachte schon, es wäre mein Glückstag, aber als ich sie berührte, durchfuhr es meinen alten Schädel wie ein Blitz. Ich hatte für einen Moment das Gefühl, etwas hätte in mich hinein gestarrt.
Der alte Tom vom Nachbarhof erzählte, in der Mine am Berg sei auch sowas aufgetaucht. Er sagte, seitdem er das Zeug fand, wird er von Alpträumen heimgesucht sobald er die Augen schließt. Und wenn ich ehrlich sein soll: Mir geht's nicht anders. Nehmt die Dinger, wenn ihr damit was anfangen könnt. Mir bringen sie bloß Unglück und schlaflose Nächte."

Die Magierin lässt die verdreckten Splitter mit Hilfe des Ärmels ihrer Robe vorsichtig in ihre Tasche gleiten. "Danke guter Mann. Ihr erweist der Wissenschaft einen Dienst. Das soll nicht unbelohnt bleiben". Sie kramt einige Münzen aus ihrem Geldbeutel und drückt sie dem Bauern in die Hand.
Dann greift sie nach ihrem Stab, wirft die schwere Kapuze ihrer Robe über, und macht sich auf den Weg zur Tür, hinaus in den prasselnden Regen. Sie glaubt gefunden zu haben, wonach sie suchte.

      
 
Starfiend
VT-Staffmitglied, Forenadmin



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29.5.21 18:46

Die Magierin materialisierte sich mittels Rückrufzauber direkt in ihrem Studierzimmer. Sie lehnte ihren Stab eilig an die Garderobe und warf ihre nasse Reiserobe nebenläufig auf's Bett. Sie wollte keine Zeit verlieren, zu groß war ihre Neugier auf die Geheimnisse, die diese Splitter in sich trugen.

Sie war nicht wirklich sicher, ob sie mit den Splittern etwas gefunden hatte, was mit den Unwettern und Shythssystras Prophezeihungen in Zusammenhang stand, aber immerhin fiel das vermehrte Auftauchen der Splitter mit dem Beginn der Unwetter zeitlich zusammen.

Eine genauere Analyse der Splitter würde auf keinen Fall schaden, vor allem, da die Schilderungen des Bauern auf verborgenen Kräfte in ihnen hindeuten könnte. Natürlich könnte sich das genau so gut als abergläubischer Unsinn herausstellen.

Sie breitete die Splitter vorsichtig auf ihrem Arbeitstisch aus, bereitete Tinte und Feder vor, und legte sich genug leere Schriftrollen für Notizen zurecht.

Dies würde eine lange Forschungsnacht werden.

(OOC: Die Splitter können ab jetzt von Gelehrten analysiert werden, genau so wie der Text es beschreibt.)

      
 
Athok
Spieler



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29.5.21 23:51

Narton schaute anfänglich etwas überrascht, als sich die fremde Magierin vom Nebentisch dazugesellte und verdeckte im ersten Reflex seine Splitter mit der Hand. Nach der Unterhaltung der Magierin mit dem Bauern verglichen Narton und sie die Splitter am Tisch. Es schien sich tatsächlich um dasselbe Material zu handeln. Und als der Bauer von dieser Energie sprach, die ihn durchfuht, erinnerte sich auch Narton an den Anstieg einer arkanen Macht, als er die Splitter dem Kadaver entommen hatte. Er kramte kurz in seiner Tasche und nahm ein weiches Baumwolltuch heraus mit dem er von da an mit den Splittern hantierte.

Die Magierin verschwand und Narton grübelte mit seinen Kollegen noch kurz am Tisch über den Ursprung dieser Splitter. Nach einem Glas Wein und einem wärmenden Abendmahl bat er den Tavernenbesitzer um ein ruhiges Zimmer im oberen Stockwerk.

Im Zimmer angekommen, hängte er seinen mittlerweilen gut getrockneten Regenmantel und die übrigen Sachen an den Kleiderhaken und setzte sich an den Tisch am Fenster. Sein Blick schweifte kurz hinaus in die dunkle Nacht, welche immer wieder von grellen Blitzen hell erleuchtet und von tosendem Donner unterbrochen wurde.

Schließlich breitete er einige magische Utensilien, ein paar Pergamente und Schreibzeug auf dem Tisch aus. Er nahm das weiche Baumwolltuch aus seiner Umhängetasche und ließ die Splitter auf den Tisch gleiten. Er begann die Splitter zu untersuchen und all seine Beobachtungen zu notieren. Sobald er die Splitter jedoch einer magischen Untersuchung unterzog, lösten sich diese auf. Jegliches Zeitgefühl verloren, füllte Narton Pergament für Pergament mit seinen Notizen voll, bis all seine Splitter verbraucht waren und er einen dicken Stoß Pergament mit seinen Beobachtungen vollgeschrieben hatte.

Ein kurzer Blick aus dem Fenster verriet ihm, dass er bis in die frühen Morgenstunden durchgearbeitet hatte, da sich am Horizont bereits der Himmel zu erhellen begann.


"Nun ja, bei dem Wetter und den klapprigen Fenstern wäre ich wohl ohnehin nicht zu viel Schlaf gekommen. Jedenfalls muss ich das jetzt systematischer angehen. Mit der Fülle an Informationen werde ich mit den Pergamenten nicht auskommen" Murmelte er und begann seine Utensilien wieder zusammenzuräumen.

Er rollte den Stapel Pergment zusammen und stopfte ihn in seine Tasche. Er ließ einen kleinen Münzbeutel am Tisch liegen, nahm seinen Regenmantel und sprach eine magische Formel.

Noch in der Morgendämmerung schritt er nun in den dicken Mauern der Akademie um die Ecke und verschwand im Eingang der Bibliothek. Den ganzen Vormittag schritt er eines leisen, aber flotten Schrittes durch die Gänge und erledigte Besorgungen bis er sich schließlich in seinem alten Studienzimmer niederließ. Er laß seine Notizen nochmals genau durch, sortierte diese und begann den Inhalt der Pergamente in ein dickes, in blaues Leder gebundenes Buch, zu übetragen. Je mehr Einträge er in das Buch übertragen hatte, umso mehr schüttelte er seinen Kopf


"Da wird es noch zig, bis hunderte solche Splitter brauchen bis wir auch nur im Ansatz verstanden haben werden, worum es sich hier handelt."

Er erinnerte sich nochmals an den Bauern, welcher die Splitter beim Pflügen seiner Felder gefunden hatte und an die Erzählung über seinen Nachbarn, dass diese wohl auch im Gestein der Minen gefunden worden sind. Schließlich erinnerte er sich noch an diesen Rattenmenschen, welcher ihn da angefallen ist. Dieser schien irgendwie anders und besonders gewesen zu sein im Vergleich zu den üblichen Rattenmenschen die er so kannte.

"Ich muss jedenfalls noch an mehr solcher Splitter kommen. Vielleicht werde ich nochmals in die Taverne zurückkehren und die Leute aus der Gegend um Hilfe bitten. Und achja .. vielleicht sollte ich auch diese Magierin aufsuchen und mit ihr über meine Erkentnisse sprechen ..."

Noch während des Selbstgesprächs in dem er versuchte seine nächsten Schritte zusammenzufassen sank sein Kopf langsam auf die Tischplatte und er schlief erschöpft auf dem Forschungskompendium ein

Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zuletzt von Athok am 29.5.21 um 23:55.

      
 
Athok
Spieler



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31.5.21 00:48

Völlig verschwitzt erschrak Narton und riss seine Augen auf

"Puh, nur ein Albtraum"

Er sah sich um und rieb sich erschöpft die Augen. Vor ihm lag auf dem Tisch der Beginn seiner Forschungsarbeit, er hatte bereits all seine Pergamente in das Buch übertragen.

"Oh, ich muss eingeschlafen sein ..." Ein kurzer Blick aus dem Fenster verriet ihm, dass es mittler weilen schon wieder Abend geworden ist.

Schon lange hat Narton begriffen, dass er da etwas Großem auf der Spur war und die Erkenntnisse nicht für sich selbst behalten durfte. Hastig räumte er den Tisch auf und packte all sein Zeug in seine Umhängetasche. Auch das dicke Buch mit den neuen Erkenntnissen verstaute er in seiner Tasche und machte sich auf den Weg die Magierin zu finden.

In der Akademie war die angespannte Stimmung bereits bemerkbar. Getuschel beherrschte die Gänge und unzählige Gelehrte eilten hastig von einem Ort zum anderen. Narton folgt unauffällig einigen der Gelehrten, welche in ein Hinterzimmer der Bibliothek eilen. Im Raum angekommen, präsentiert sich ihm ein Bild von unzähliger Gelehrter vor einem großen Tisch, auf dem haufenweise aufgeschlagene Bücher und bekritzelte Pergamente herumlagen. Rundherum standen Gelehrter aller arkanen Disziplinen und auch jene Magierin aus der Taverne. Narton beobachtete kurz das Geschehen bis er schließlich durch ein Räuspern auf sich aufmerksam machte und zur Tischmitte schritt.

"Kolleginnen und Kollegen, ich habe etwas hier was euch bestimmt interessieren wird!" Sprach er mit lauter Stimme.

"Ich nehme an, dass es hier um die Weltensplitter geht ... ?" Einige Kollegen sahen ihn mit einem fragenden Blick an.

"Achso ... wahrscheinlich ist es am besten, wenn ich am Anfang beginne. Ich habe hierzu bereits ein Forschungskompendium angelegt" Er kramt sein schweres Buch aus der Tasche und schlägt es auf dem Tisch auf. Die Gelehrten versammeln sich im ihn herum und versuchen einen Blick in das dicke Buch zu ergattern. Narton schiebt einen Stuhl zurecht, setzt sich hin und beginnt seine Forschungsarbeit zu präsentieren.


  • Kapitel 1, Beschaffenheit:
    Die Splitter scheinen Bruchstücke aus einem fremdartigen kristallinen Material, wie aus etwas Größerem herausgesprengt, wie aus einer Glasscheibe oder Sphäre. Sie werden gefunden bei Kreaturen, ähnlich unseren Heimischen, jedoch seltsam verändert. Wir bezeichnen diese ab jetzt als 'Splitter-tragende Kreaturen'
    Darüber hinaus gibt es Berichte, dass die Splitter gewöhnlichen sosarischen Leuten bei der alltäglichen Arbeit in die Hände gefallen sind.


  • Kapitel 2, Psionischer Kontakt:
    Irgendeine Kraft scheint auf psionischer Ebene durch diese Splitter hindurch zu dringen, als ermöglichen diese Splitter eine Überbrückung oder Verbindung zu einem anderen Ort.
    Wir sollten Vorsicht walten lassen. Wir wissen noch nicht, von wo diese Kraft ausgeht, oder wozu sie noch in der Lage ist


  • Kapitel 3, Splitter-Material:
    Nach weiterer Analyse und arkaner Recherche muss die Möglichkeit in Erwägung gezogen werden, dass es sich bei dem kristallinen Material um Teile der Außenhülle unseres Weltensplitters handelt. (Unsere Welt, wie auch jedwede andere, existiert innerhalt eines Weltenspliters im Multiversum)
    Doch gelehrte wissen, dass diese kristallinen Grenzen für gewöhnlich so stark sind, dass sie nicht physikalisch überwunden werden können.
    Welche Kraft vermag sie in die Splitter zu sprengen?


  • Kapitel 4, Bannkristalle:
    Gehen wir davon aus, dass wir Weltensplitter-Material besitzen, könnte es gelingen, daraus künstliche Miniatur-Weltensplitter zu konstruieren.
    Eine solche Miniatur-Welt könnte man nutzen, um die seltsam veränderten Kreaturen darin einzufangen, bei denen das Material gefunden wird.
    Dann könnten wir sie unter Laborbedingungen erforschen und weitere Dinge herausfinden!


  • Kapitel 5, Kreaturen-Ursprung:
    Sind Splitter-tragende Kreaturen wirklich durch die Splitter verändert worden, doer haben wir es mit völlig natürlichen Spezies zu tun, die in einem anderen Weltensplitter heimisch sind, und die durch irgendeine Kraft nach Sosaria geschleudert wurden, wodurch die kristalline Dimensionsbarriere splitternd durchbrochen wurde?

  • Kapitel 6, Dimensionsrisse
    Dass Kreaturen aus einem anderen Weltensplitter in Sosaria auftauchen, wäre nicht ungewöhnlich! Vor über einem Jahrzehnt beobachteten wir, wie sich mehrfach punktuell Dimensionsrisse öffneten und durchströmende Kreaturen zurückgeschlagen werden mussten


Mehr konnte Narton aus dem Material, welches er besaß, nicht herausfinden. Die Gelehrten hörten gebannt zu. Zum Ende ergriff wieder die Magierin aus der Taverne das Wort. Man müsse um jeden Preis so viele Splitter wie es nur nöglich wäre beschaffen und die Forschung weiterführen. Sie bat die Gelehrten sich über ganz Sosaria zu verteilen und Ausschau nach diesen Splittern zu halten. Es wurde beschlossen, dass - sobald eine größere Menge Splitter zusammengetragen wurde, - eine Nachricht na die Akademie aufgegeben werden sollte um eine Zusammenkunft zu veranlassen.

Die Gelehrten begannen schließlich den Raum zu verlassen und in allen Winkeln Sosarias nach dem Splittern zu suchen und die Bewohner um Hilfezu bitten.

      
 
Dorian Gibbs
Spieler

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04.6.21 16:25

Er musste den Tipp von Herr Unauwen beherzigen, also auf zu den Magiern. Der Zwiespalt an der ganzen Sache, nimmt er das Schiff ist er Tage oder gar Wochen unterwegs, nimmt er ein Portal wäre in einem Augenschlag auf der Insel. Es sind aber die Portale die Wohl zum Problem führten, zumindest war es einer der Aussagen. Nun keine Zeit... „Magister seid so gut und öffnet mir ein Portal nach Moonglow“ Er reicht die vereinbarte Summe und schreitet durch das Portal. Nach einem kurzem Blinzeln offenbarte sich die Akademie vor seinem Augen, schnellen Schrittes bewegte sich Dorian zum Gebäude. Der Trubel in der Akademie war groß, jetzt musste er nur noch jemanden finden der ihm zuhörte, oder noch besser er musste auf sich aufmerksam machen. Also verfasste er einige Zettel mit folgenden Worten.

Mein Name ist Dorian Gibbs und würde gerne jemanden seltsame Splitter übergeben.
Ich werde einige Tage auf Moonglow verbringen.

Darunter noch eine Beschreibung von sich selber und beginnt dann unter den Leuten die Zettel zu verteilen.

Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zuletzt von Dorian Gibbs am 04.6.21 um 16:26.

      
 
Athok
Spieler



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05.6.21 02:51

Narton schritt - einen Zettel in der Hand haltend - durch Moonglow und sah sich suchend um. Ab und an hielt er bei anderen Menschen an und zeigte ihnen jeweils den Zettel. Schließlich deutete eine Frau in Richtung des Lagerfeuers. Narton laß nochmals die Beschreibung durch und schritt dann in Richtung des Lagerfeuers. Die Gestalt schien bereits auf jemanden zu warten, erhob sich alsbald sich Narton ihr näherte und schlug ihre Kaputze zurück um sich erkenntlich zu machen. Narton laß noch ein letztes mal die Beschreibung der Person und nickte dann lächelnd.

Sie stellten sich gegenseitig vor und fingen eine Unterhaltung über die Splitter an. Diese verlagerte sich anschließend in die Taverne wo sie noch Stunden weiterging. Sie tauschten sich gegenseitig über ihre jeweiligen Beobachtungen und Erkentnisse aus. Dabei schilderte Dorian insbesondere die verschiedenen Arten der Kreaturen und wo er sie angetroffen hat. Im Gegenzug erklärte Narton Dorian der Fortschritt seiner Forschung. Gemeinsam wurde beschlossen, dass es diesem Phänomen jedenfalls auf den Grund gegangen werden muss.

Narton erläuterte noch, dass er zurzeit bei seinen Forschungen etwas ansteht, da er zwar zwei Apparaturen für weitere Forschung konstruiert hat, jedoch konnte er noch keinen Handwerker finden, welcher ihm diese anfertigen könnte.

Am Ende überreichte Dorian Narton einen Beutel voll Splitter für weitere Nachforschungen und sie gingen nach einer Verabschiedung wieder getrennter Wege.

      
 
Athok
Spieler



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12.6.21 00:59

Narton mietete für seine Forschungen ein kleines Häuschen am Rande der Insel, abseits der Akademie an. Schon bald war der Haupraum voll mit Schriftrollen, Büchern, Weltensplittern, seltsamer Utensilien und Gerätschaften, welche er sich von einer Feinschmiedin in Schattental besonders anfertigen ließ.

Bewohner der Insel, welche sich bei Nacht in dem starken Regen in die Nähe der Hütte trauten, könnten schwören, dass sie neben dem dumpfen Klang der brechenden Wellen am Ufer und des Donners auch seltsame Geräusche tobender Kreaturen und Dämonen, welche womöglich aus den Hütte kamen, vernahmen.

Narton selbst traf man nur äußerst selten an. Er verließ die Hütte nur einmal täglich um sich Essen aus der lokalen Taverne in einem Topf abzuholen und bei manchen seiner seltsamen Ausflüge um seine Forschungen voranzutreiben und Erkentnisse zu verifizieren.

Schon bald gelangem ihm bahnbrechende Fortschritte und so konnte er aus seinen Erkentnissen ein neues Wissen schöpfen.

Plötzlich tauchten überall im Land auf den Anschlagbrettern folgende Schiftstücke auf:

Ich bin auf der Suche nach mehr Weltensplittern für meine Forschungszwecke. Ich biete die einzigartige Leistung einer Rolle der Inspiration, welche temporär das handwerkliche Geschick und Wissen erweitert. Für alle 10 Stück Splitter entlohne ich euch mit eine dieser Rollen in den folgenden Handwerkskünsten eurer Wahl:
Alchemie
Schmieden
Tischlern
Kochen
Schneidern
Wekzeugmacher
Steinmetz
Bogenbau


Darunter ist eine Zeichung, sowie die Beschreibung der gesuchten Splittern angefertigt.

Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zuletzt von Athok am 12.6.21 um 01:03.

      
 
Lilli Rose
Spielerin



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19.6.21 00:33

In der Hauptstadt Britain tobte ebenso das Wetter und der Kommandant der Leibgarde, Eryk Nathan Dragun, machte sich Wetterfest auf den Weg, um nicht ganz einzurosten und seine Fähigkeiten wieder einmal zu trainieren. Er kam viel zu selten aus den Palast in letzter Zeit, das man meinen könnte er wäre in den unendlichen Labyrinth aus Gängen verschwunden.

Es trieb ihn mal wieder nach Despice wo er seine Klingen und Fäuste nutzen konnte.

Bis ihn ein seltsamer Ettin in den Höhlen gegenüberstand.

Er war nicht sonderlich stark, doch er unterschied sich von den anderen. Er war fast schwarz, wie die Nacht. Hätte er nicht angegriffen, wäre Eryk wohl vorbeigegangen in der Dunkelheit. In den wenigen Habselligkeiten die dieses Monster bei sich hatte, waren auch funkelnde Splitter.

Eryk runzelte die Stirn und betrachtete sie genauer. Er zuckte zusammen, knief die Augen zu und nahm den stählernen Handschuh an den Kopf.

Ihn hatte ein Gefühl überkommen, als würde ein Blitz ihn durchzucken und etwas seinen Kopf durchdringen.
Er stöhnte kurz und schüttelte seinen Kopf. Schnell steckte er die Splitter ein und ging weiter.

Seine Gedanken waren jedoch nun mehr bei diesen seltsamen Splittern, als beim Training.
Er verlies Despice mit einigen Blesuren und einen unguten Gefühl.
Sein Weg führte ihn direkt in den Palast zurück und in seine Gemächer. Er packte seine Beute vor sich auf den Tisch und ließ sich auf den Stuhl fallen.
Knurrend meinte er vor sich hin "Wenn man diesen vermaledeiten Hofmagier brauch, ist er nicht da. Wo treibt der Kerl sich rum?!"

Seine Gedanken spielten damit zum König zu gehen, doch war es sinnvoll? Er wusste nicht einmal, ob eine Gefahr drohte oder nicht. Er hatte nur dieses seltsame Gefühl, was er nicht einordnen konnte.
Er würde wohl mit seinen Hauptmann mal reden. Vielleicht wusste er schon mehr und hatte etwas gehört.
Den König lies er lieber noch in Frieden.
Warum ihn beunruhigen, wenn vielleicht gar nichts ist, dachte sich der Kommandant der Leibgarde.

      
 
Athok
Spieler



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Der EXOGORGON! 27.6.21 00:32

Narton blieb über Tage, ja Wochen, in seinen Forschungen vertieft und verließ sein angemietetes Haus auf Moonglow nur zu Forschungszwecken, um Mila für die Anfertigung seltsamer Utensilien zu besuchen und um zu Essen. Er untersuchte zig, ja hunderte (!) Splitter und führte Angsteinflößende Versuche mit den Splitterkreaturen, welche er in Kristallen gefangen hielt, durch.

Die Bibliothek war ihm keine besondere Hilfe bis er schließlich auf ein paar sehr gut verstecke Manuskripte eines Magiers stieß, welcher ebenfalls an der Akademie studierte. Nach und nach konnte er mehr dieser Forschungsarbeiten ausfindig machen, welche sich ebenfalls mit dem Weltensplitter und Dimensionsrissen beschäftigt hat. Schließlich fand er ein Schriftstück, welches auch den Namen des Urhebers trug, es war kein anderer als Amos El Loco. Dieser begann mit seinen Forschungen an der Akademie, als er jedoch auf Widerstand stieß, verließ er Moonglow und baute Wahnhalla auf, wo er bis zum heutigen Tage seine Forschungen weiterführt.

Lange musste Narton überlegen wie seine weiteren Schritte aussehen sollten, doch die Forschungsergebnisse von Amos an der Akademie waren noch zu unspezifisch, als dass er daraus Erkenntnisse für seine Forschung des seltsamen Phänomens gewinnen konnte.

Tage vergingen und der Fortschritt schien zum Erliegen gekommen zu sein, da fasste Narton einen verzweifelten Plan: er musste mit Amos sprechen. Natürlich konnte er niemanden in seinen Plan einweihen, einerseits würden ihn alle für verrückt halten und anderseits war es ein extrem riskantes Unternehmen. So genau wusste selbst Narton nicht was er tun sollte, wenn er Amos begegnen würde, aber das wollte er dann spontan aus der sich entwickelnden Situation entscheiden.
Er bereitete sich mehrere Tage vor und plante sein Eindringen nach Wahnhalla detailliert durch. Er hatte keine Kavallerie mit, daher musste er verdeckt arbeiten.
Der Tag kam und Narton machte sich auf nach Wahnhalla. Er holte eine karte aus seiner Tasche auf der auch alle Fallen und Irrwege verzeichnet waren und schlich durch die Dunkelheit. Die Monster schrien durch die Gänge, doch Narton schlich sich fast lautlos von Schatten zu Schatten. Nur ab und zu war ein Flüstern zu hören, woraufhin sich um die Kreaturen leise Fußabdrücke im Boden formten. Endlich war er in der Halle angekommen, sein Herz pochte wie wild … bald würde es sich entscheiden ob er mit neuen Informationen zurückkehrt, oder in einem Kampf erliegen wird.
Doch zu seiner Überraschung war die Halle leer. Er suchte den ganzen Raum ab bis er das Tagebuch mit dein letzten paar Einträgen Amos entdeckte. Als er die Zeilen laß, stockte ihm der Atem.
Es wurde ein riesiger Dimensionsriss über dem Krater geöffnet und nichts geringeres als eine mächtige Extradimensionale Kreatur mit dem Namen EXOGORGON dringt in unsere Welt ein. Amos wurde von dieser Kreatur bereits kontaktiert, woraufhin dieser einen Packt mit dem EXOGORGON eingegangen ist.
Narton riss die letzten paar Seiten aus dem Tagebuch raus und machte sich schleunigst auf den Rückweg. Dieser EXOGORGON muss unbedingt gestoppt werden. Und jetzt hat er noch Hilfe von Amos erhalten!
Wenigstens war Nartons Vorhaben gleich in mehrerer Hinsicht erfolgreich … er hat das Vorhaben überlebt und sehr wichtige Informationen über das Phänomen gewonnen.
Die Nächsten Tage wird Narton mit den Vorbereitungen verbringen um den Dimensionsriss am Krater zu detektieren. Dann wird es noch eine speziallisierte, schlagkräftige Tuppe benötigen um diesen Riss zu detektieren und weitere Erkentniss zu gewinnen.

      
 
Athok
Spieler



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Vorbereitungen 28.6.21 20:32

Aus Moonglows Taubenschlag schwärmen die Brieftauben in alle Richtungen des Landes mit der selben, kurzen Nachricht.

"An die Recken aller Länder, unsere Welt ist in großer Gefahr!
Daher rufe ich jeden, der im Kampf unterstützen kann, auf, mich beim Widerstand zu unterstützen!
Wenn ihr eure Lieben vor dem Tod und die Welt vor dem Untergang bewahren wollt,
und bereit seid euer Leben dafür zu lassen, dann lasst mir eine Nachricht zukommen."

Gezeichnet Narton Lakatos

      
 
Athok
Spieler



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Ein erneuter Versuch 19.7.21 21:50

Nach dem gescheiterten Versuch am Krater war Narton ratlos. So trommelte er eine sehr schlagkräftige Truppe aus aller Landen zusammen um dies Wesen namens EXOGORGON zu bekämpfen, doch irgendwas lief schief. Nach dem schließen zweier Risse schien sich der Sturm über dem Krater nur unmerklich verkleinert zu haben, aber das konnte es noch nicht gewesen sein.

Nartons Erwartung war, dass durch die verstärkenden Kräfte am Krater ein so derartig großer Riss entstehen würde, dass die Gruppe dem übermächtigen Dämon aus der fremden Dimension entgegentreten würde. Doch irgendwas schien schiefgelaufen sein.

Tage, nein Wochen vergingen und Narton intensivierte seine Forschung immer weiter. Immer mehr und immer mächtigere Kreaturen verbannte er in die Kristalle bis er sie ins kleinste Detail studieren konnte. Schon lange war er nicht allen Mächten gewachsen und die aus den Kreaturen gewonnenen Essenzen waren immer stärker und energetischer. Schließlich konnte er die mächtigsten Dämonen in Kristalle befördern. Die Forschung an Ihnen dauerte eine Ewigkeit, doch am Ende konnte er die mächtigsten Essenzen destillieren. Diese Essenzen müssen es sein, die einen ausreichend großen Riss in die Dimension reißen werden um den übermächtigen Dämon zu beschwören.

Beim letzten Mal war die Energie des Detektors einfach nicht groß genug! Nun war er gerade bei der Fertigstellung der letzten Essenz. Nun müsste er den mächtigen Detektor nurnoch erneut am Krater laden. Diesmal werden die Kämpfer nicht mehr enttäusch sein, viel mehr hoffte er, dass sie der Herausforderung überhaupt gewachsen sein werden. Denn auch er wusste nicht was genau aus diesem mächtigen Riss auf sie zukommen würde.
Vorsichtig verstaute er den Kristall und machte sich wieder zum Schreibtisch.

Ein zweites Mal verfasste er diese Nachricht:

"An die Recken aller Länder, unsere Welt ist in großer Gefahr! Daher rufe ich jeden, der im Kampf helfen kann, auf, mich beim Widerstand zu unterstützen! Wenn ihr eure Lieben vor dem Tod und die Welt vor dem Untergang bewahren wollt, und bereit seid euer Leben dafür zu lassen, dann lasst mir eine Nachricht zukommen. Diesmal ist alles bis auf die letzte Kleinigkeit vorbereitet und der Dimensionsriss wird größer sein als ihr es euch vorstellen könnt. Nicht mal ich weiß, welche Kreaturen sich aus diesem auf uns stürzen werden."


Gezeichnet Narton Lakatos

Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zuletzt von Athok am 19.7.21 um 22:06.

      
 
Starfiend
VT-Staffmitglied, Forenadmin



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Aus den Forschungsnotizen des Käpt'n Dorcas: 01.8.21 19:49

» Die letzten Momente, an die ich mich erinnern kann sind die, in der die schwarzen Tentakel aus dem Dimensionsriss im Himmel über uns auf unser Schiff herabrasten und sofort Teile des Bugs und der Takelage zerschmetterten. Einige meiner Leute sprangen panisch von Bord, andere zogen ihre Säbel und versuchten, mit Hieben auf die Tentakel einzudreschen. An die darauf folgenden Vorfälle habe ich keine Erinnerung. Überlebende Crewmitglieder erzählten mir gestern, ich wäre von den Tentakeln gegriffen und durch den Dimensionsriss gezogen worden.

Als ich wieder zu mir kam, fand ich mich an einem merkwürdigen Ort wieder. Ich schien in der Leere zu schweben, ich hatte kein Gefühl für Oben und Unten. Fremdartige Wesen, ähnlich Mephiten, umschwirrten mich bösartig gackernd. Außerdem spürte ich die Präsenz eines mächtigen Wesens, aber ich sah es nicht. Mir war klar, es müsse der Exogorgon selbst sein! Ich war sein Gefangener!

Ich weiss nicht, wie lange ich bereits in diesem merkwürdigen Nichts schwebte - es können Minuten oder auch Tage gewesen sein - als mich die Mephiten plötzlich ergriffen und fixierten. Ich versuchte mich zu wehren, doch waren es zu Viele. Ich spürte die Präsenz des Exogorgon nun ganz nah, doch immer noch sah ich ihn nicht.
Ein stechener Schmerz durchfuhrt ohne Vorwarnung meinen Schädel, ich erblindete und verlor erneut das Bewusstsein.

Das Nächste, an dass ich mich erinnern kann, ist bereits das schmerzend helle, blendende Licht der Sonne und der vertraute Geschmack von Salzwasser, welches ich um Luft ringend literweise aushustete. Als ich mich mich beruhigte, und weiter zu Bewusstsein kam, merkte ich, dass kleine Wesen an mir herumfingerten. Dieses mal waren es keine Mephiten, sondern die Sternensammler der Kraterinsel!

Ich war also zurück auf Sosaria! War das Unwetter, das wochenlang den Himmel verfinsterte, vorbei? Wenn ja, dann war das Grund zur Hoffnung!
Wie bin ich aus dem seltsamen Nichts des Exogorgons entkommen? Hatte er mich freiwillig gehen lassen oder wurde ich befreit?

Wieder auf den Beinen bemerkte ich als Erstes, dass die Sternensammler mich umringt hatten und immer wieder welche von ihnen quiekend auf mein Gesicht deuteten.

Ich tastete es ab und stellte fest, dass mein linkes Auge sich seltsam angeschwollen anfühlte, jedoch nicht schmerzte.

Ein offenbar nahebei stationierter Magus der Gilde der Reisemagier eilte herbei, da er annahm, die Sternensammler würden mich ausrauben wollen. Dies ware nicht der Fall, aber dennoch war dieser Magus meine Rettung. Nachdem er meine Wunden versorgte, öffnete er mir ein Tor nach Hylaios. Ich war wieder zuhause!

Was ich in den letzten beiden Tagen weiter in Erfahrung bringen konnte:

  • Ja, der Sturm konnte beendet werden und der große Dimensionsriss über der Kraterinsel ist geschlossen! Eine Gruppe mutiger Heldinnen und Helden unter Führung des Magiers Narton Lakatos konnte einen hohen General des Exogorgon besiegen und den Riss schließen. Hydros sei Dank!
  • Mein linkes Auge ist nicht nur angeschwollen. Es ist umringt von schwach leuchtenden, fremdartigen Runen und von dunkelgruen pulsierenden Adern durchzogen. Dies musste der Exogorgon mir angetan haben! Ein Fluch? Ein Zauber? Was ist seine Absicht dahinter? Dies gilt es herauszufinden! Ich werde meine Forschungsarbeiten umgehend weiter führen und das Auge vorerst mit einer Augenklappe abdecken.
  • Es scheint, als hätte der Exogorgon seine Strategie geändert: Gestern soll ein weiterer mächtiger seiner Diener in der Region Schattental aufgetaucht sein. Konnte er bereits besiegt werden? Wenn nicht, muss das unbedingt geschehen, und wir müssen herausfinden, ob diese Art von Diener Besonderheiten aufweist, die unserer weiteren Forschung nützlich sein können!
  • Ich werde die Unterstützung dieses Narton Lakatos und seiner Gefährten benötigen. Nur zusammen können wir die Bedrohung des Exogorgon abwenden. Ich werde meine Mannschaft instruieren, die Mitglieder dieser Gruppe, einzeln oder gemeinsam, zu einer Audienz zu mir einzuladen.
Nun muss ich Leopold füttern. Meine Mutter hat ihn in meiner Abwesenheit wie befürchtet vernachlässigt. Er ist schon ganz dürr! «

      
 
Athok
Spieler



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Die Zeit danach 10.10.21 21:28

Der Sturm war vorbei und das Land erholte sich von den Strapazen der Wochenlangen Regenfälle. Die Bewohner Sosarias begannen mit den Aufräumarbeiten und langsam kehrte Ruhe ein. Narton nahm die Gelegenheit wahr und suchte Käpt’n Dorkas für ein Gespräch auf. Mit all seinen Nachforschungen und seinem Wissen war er sehr neugierig was ihm der Käptn über die Erfahrung auf „der anderen Seite“ berichten konnte. Das Gespräch dauerte lang bis tief in die Nacht an und am Ende machten beide ein besorgtes Gesicht. Der Sturm war verstummt, der General des Exogorgons besiegt und der riesige Riss über dem Krater war geschlossen. Doch beide wussten genau, dass so ein mächtiges Wesen nicht so einfach besiegt werden konnte.

Einige Tage später fing es bereits an. Ein schreckliches Donnern und Gröllen war über ganz Sosaria zu hören. Narton machte sich sofort auf den Weg zum Ursprung des Geräuschs und schon begegnete er anderen Abenteurern die ebenfalls von diesem Donnern allarmiert wurden. In Despice angekommen begegnete die Gruppe alsbald einer Elfe, die sich hinter einem Stein duckte und in die Richtung des Ganges deutete. Da stand schon ein mächtiger Ettin, nicht aus dieser Welt und auch nicht wie die übrigen Kreaturen aus der Splitterdimension. Diese Kreatur erinnerte eher an den General des Exogorgons und musste eines höheren Rangs sein. Unter Mühen besiegte die Gruppe den Diener des Exogorgons bis dieser endlich zu Boden ging. Narton fiel dabei eine Besonderheut auf. Die Kreatur besaß ein von Runen gezeichnetes Auge wie das von Käpt’n Dorkas. Also holte er ein scharfes kleines Messer hervor und schnitt es mit einem vor Ekel verzogenem Gesicht aus der Augenhöhle der Kreatur. Schnell wickelte er das blutige Teil in ein Tuch und packte es in einen Lederbeutel.

Mit dieser Beute suchte er am Abend desselben Tages wieder Käpt’n Dorkas auf und beriet mit ihm über seinen Fund. Der Käpt’n wollte das Auge bei sich behalten und damit einige Untersuchungen anstellen und bat um mehr solcher Augen, alsbald wieder derartige Diener Exogorgons auftauchen sollte. Und so war es. Für jeden Diener des Exogorgons, die von der Abenteurergruppe besiegt wurde, tauchte in Kürze eine neue, mindestens genauso mächtige Kreatur auf. Die zeit verging und Käpt’n Dorkas bekam immer mehr Augen für seine Untersuchungen.

Eines Tages war es wieder so weit und eine weitere Kreatur erlag der Abenteurergrupe. Als sich Narton jedoch diesmal zu der Kreatur nach unten beugte, entdeckte er eine seltsame Notiz. Er steckte sich diese ein und ging mit ihr am Abend wieder zu Käpt’n Dorkas.

Beide lasen die Notiz mit besorgten Gesichtern und sahen sich dann gegenseitig ratlos an. In der Notiz stand geschrieben:


„Ein Angebot:

Bewohner Sosarias,
Ihr habt also einen weiteren meiner Späher besiegt. Erfreut euch an einem kleinen Triumph.
Auf einen Wink von mir kann jederzeit eine Armee von Tausenden von ihnen durch Portale strömen und eure Welt vernichten.
Doch so muss es nicht kommen. Ich mache euch ein Angebot:
Unterwerft euch, und ihr werdet eure unbedeutenden Leben weiterleben können.
Verlangen werde ich folgendes: Ihr werdet euren Göttern entsagen und stattdessen meinen Acht Tugenden folgen. Diese sind:


    Nüchternheit
    Pünktlichkeit
    Gehorsam
    Wachsamkeit
    Konformität
    Effizienz
    Stille
    Fleiß


Habe ich euer Interesse geweckt? Sehr gut. Ich werde euch bald schon in die Gründe hinter jeder meiner Tugenden einweihen.
Gezeichnet:
Der, den ihr Exogorgon nennt

      
 

 
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